Dass die Wichtigkeit von Bienen immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rückt, zeigt jetzt auch das große Interesse an der Jahreshauptversammlung des Bezirksimkervereins.

Ausflüge kommen an

54 Imker aus der Region verfolgten nicht nur den mit zahlreichen Bildern unterlegten Vortrag von Bernd Möller über die Auswinterung der Biene, sie ließen auch das vergangene Bienenjahr nochmals Revue passieren. Nicht nur die Pflege von Stock und Gerätschaften, auch themenbezogene Ausflüge wie etwa der Ausflug ins Kloster Salem sowie das Sommerfest am Bienenstand kamen gut an.

Einheimische Blumen

Manfred Kraft referierte über das landesweite Projekt "Blühende Heimat". Mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, über Spenden und die Teilnahme vieler Imkerverbände wurden landesweit viele Blühstreifen und teilweise große Flächen mit einheimischen Blumen angelegt.

Überall wird festgestellt, dass durch Pestizide und andere Umwelteinflüsse die Bienenbestände drastisch schrumpfen. Mit unterschiedlichen Aktionen versuchen die Imker, diese lebensnotwendigen Bestäuber zu schützen und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu fördern.

Kraft will aufhören

Schwierig wurde die Suche nach einem neuen Vorsitzenden für den Bezirksimkerverein. Die hohe Arbeitsbelastung hat Manfred Kraft zu der Entscheidung gebracht, nicht mehr für dieses Amt zu Verfügung zu stehen.

Da niemand bereit war, dieses Amt zu übernehmen, erklärte sich der stellvertretende Vorsitzende Bernd Möller bereit, für ein Jahr bis zur nächsten Hauptversammlung einzuspringen.

Treue Mitglieder geehrt

Für ihre Treue wurden folgende Mitglieder geehrt: Für zehn Jahre im Vorstand Hans-Jörg Thoma und Heidi Mayer-Löhr, für 30 Jahre Vorstandsarbeit Bernd Möller. Er hatte auch 26 Jahre das Amt des Vorsitzenden inne. Zwölf weitere Imker erhielten Urkunden für zehn, 20, 30 und 50 Jahre Mitgliedschaft. Die Goldene Ehrennadel für 30 Jahre wurde an Martin Hirt sowie Walfried Zimmermann für ein halbes Jahrhundert aktiver Imkerei verliehen.