Erfreulich entwickelt hat sich der Elektronikhersteller Jopp Electronics, der vor zwei Jahren im Gewerbegebiet auf Herdenen den ersten Spatenstich für seinen Firmenstandort setzte. Bereits seit Oktober läuft die Produktion des Unternehmens, die Mitarbeiterzahl ist mittlerweile auf fast hundert angewachsen. Grund genug für Jopp, Ende September sein Einweihungsfest mit der Belegschaft und geladenen Gästen zu feiern.

Wenn man sich fragt, warum in der Region Vollbeschäftigung herrscht, dann liegt dies an solchen Betrieben wie der Firma Jopp Electronics GmbH. "Wirtschaftlich läuft es bei uns sehr gut, wir haben großes Auftragspolster", berichtet Jennifer Pflaum, die Assistentin der Geschäftsleitung. Die Kinderkrankheiten in den neuen Produktionsräumen seien zwischenzeitlich ausgestanden, die Zusammenlegung der bisherigen zwei Standorte zeige immer mehr betriebswirtschaftliche Vorteile.

Wie berichtet, hat die Jopp-Gruppe mit Hauptsitz in Bad Neustadt an der Saale (Bayern) ihre bisherigen Niederlassungen in St. Georgen (VWS Elektronik) und Rottweil-Neufra (Jopp Electronics) aufgegeben und einen neuen Standort auf Herdenen geschaffen. Erfreulicher Nebeneffekt für die Kommune: Das Unternehmen zahlt jetzt Gewerbesteuer in VS. Unmittelbar neben der Firma PMDM hat der Betrieb für rund fünf Millionen Euro einen Neubau für Fertigung und Verwaltung mit rund 4500 Quadratmetern errichtet.

Als Systemanbieter bietet Jopp Entwicklungsleistungen und komplette Auftragsfertigung von elektronischen Baugruppen (EMS-Dienstleistung) bis hin zu ergänzenden Dienstleistungen wie Montage von Bauteilen mit abschließender Prüfung im Testlabor an. Die Kunden kommen aus der Automobilindustrie, der Medizin- und Industrietechnik. Inzwischen ist die neue Betriebsstätte soweit organisiert, dass darin auch gefeiert werden kann. Zuvor war "noch nicht alles vorzeigbar", erläutert Jennifer Pflaum. Gefeiert wird am 28. September. Oberbürgermeister Rupert Kubon hat sein Kommen zugesagt, ebenso Martin Buchs, der Geschäftsführer der Jopp-Gruppe.