Burger gehören bei den Sommerfesten der Vereine derzeit zu den beliebtesten Essen. Dabei gibt man dem Burger gerne einen zum Verein passenden Namen. Am ersten Juni-Wochenende startete die Katzenmusik die Sommerfest-Saison. Der „Katzenburger“ war dort der Speisekarten-Hit. Beim Sommerfest der Glonki-Gilde vier Wochen später war er auch wieder ein Verkaufsschlager: der „Glonki-Burger“.

Wer jedoch beim Sommerfest der Historischen Narrozunft vergangenes Wochenende den „Maschgere-Burger“, wie er 2018 hieß, auf der Speisekarte suchte, wurde dieses Jahr enttäuscht. Der heißt jetzt schlicht Burger. Auf Nachfrage erklärt Anselm Säger, man hätte hier Missverständnissen entgegengewirkt, beim Belag könnte es sich um etwas anderes als bestes Rindfleisch handeln.

Alexander Wirich macht den beliebten Burger mit der Spezial-Burgersoße komplett. Bild: Silke Weidmann
Alexander Wirich macht den beliebten Burger mit der Spezial-Burgersoße komplett. Bild: Silke Weidmann | Bild: Silke Weidmann

Dem Genuss hat die schlichte Namensgebung keinen Abbruch getan. Auch im Spitalgarten war der Burger der absolute Renner. Am Samstagabend reichten irgendwann die Burger-Brötchen (Fachsprache „Buns“) nicht mehr aus.

Hier kommt nur bestes Rindfleisch auf den Grill – und Zwiebeln. Das Grill-Team der Narrozunft bereitet die Grundzutaten für den Burger zu. Bild: Silke Weidmann
Hier kommt nur bestes Rindfleisch auf den Grill – und Zwiebeln. Das Grill-Team der Narrozunft bereitet die Grundzutaten für den Burger zu. Bild: Silke Weidmann | Bild: Silke Weidmann

Das Erfolgsrezept der Zunft lautet: Burger-Buns belegt mit Rindfleisch, Zwiebeln, Tomaten, Salat und der Spezial-Burger-Soße. Auf Wunsch gab es das Ganze noch in der Cheeseburger-Variante, mit oder ohne Bacon.