Seit vorvergangenem Montag sind an den Ringanlagen – zwischen dem Oberen Tor und der Klosterringschule – Bauarbeiten im Gange. Diesmal geht es jedoch nicht um die Sanierung der Ringanlagen. Vielmehr geht es um Energiezufuhr. Die Stadtwerke erweitern das Fernwärmenetz am Klosterring um zwei Hausanschlüsse.

Die Baustelle wird voraussichtlich bis Anfang Juli andauern, so Pressesprecherin Susanna Kurz auf Nachfrage. Die Stadtwerke betreiben beim Theater am Ring ein Blockheizkraftwerk. "Die Verbindung zwischen Romäusring und Klosterring wurde vor drei Jahren geschlossen, nun kommen zwei Hausanschlüsse dazu", so Kurz.

Ursprünglich sei angedacht gewesen, die Baustelle auf der der Mauer gegenüberliegenden Straßenseite zu beginnen. Doch nach dem tragischen Unfalltod des 18 Jahre alten Motorradfahrers wenige Tage vor Baustellenbeginn habe man die Bauarbeiten kurzerhand auf der der Mauer zugewandten Straßenseite begonnen. Die Arbeiten kollidieren dabei nicht mit der Sanierung der Ringanlagen.

"Dieser Teil wurde noch nicht saniert", so Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt auf Nachfrage. Zuletzt wurde der Teil der Anlage um das Gymnasium am Romäusring saniert. Der nächste, fünfte Bauabschnitt, erstreckt sich dann von der Kronengasse bis zur Karl-Brachat-Realschule.