Insgesamt 18 Mannschaften rangen beim Ortsturnier des Tannheimer Schützenvereins um die beste Treffsicherheit. Bei durchwachsenen Temperaturen fanden sich den ganzen Tag über zahlreiche Besucher beim Schützenstand ein.

Feuerwehr knapp dahinter

Ganze zwei Ringe trennten bei der Teamwertung die Plätze eins und zwei. Die Herren der Osemalizunft schossen 647 Ringe, die Mannschaft Feuerwehr I erreichte 645 Ringe. Nur knapp dahinter lag der Tennisclub mit 639 Ringen. Ohne Medaillen gingen auf den Plätzen vier und folgende die Musikkapelle, die Ravioli-Jokers, der Ortschaftsrat, der Kegelclub, der Tischtennisverein, Feuerwehr II sowie die beiden Teams vom FC Tannheim vom Schießstand. Bei allen waren die Abstände ebenfalls marginal. Ganze vier Ringe lagen die Damen des Akkordeonvereins mit 366 Ringen vor den Damen des Hauses (Schützendamen) mit 362 Ringen. Der Schesä-Club belegte mit 353 Ringen Platz drei, gefolgt von den Damen der Orsemalizunft, der Garde der Osemalizunft, den Tannheim-Singers und den Landfrauen.

Ein Stück Vereinsgeschichte

Schützenkönig Axel Neugart schrieb ein kleines Stück Vereinsgeschichte, wurde er doch mit 98 Ringen Sieger im Kampf um den Wanderpokal und sicherte sich beim Königsschießen für die aktiven und passiven Vereinsmitglieder den Titel des Schützenkönigs. Einen solchen Doppelsieg gab es bislang in der Vereinsgeschichte noch nicht. Schützenprinzessin wurde Helga Huber, 1. Ritter Gerd Zoller und 2. Ritter Herbert Speigel. Den Mitgliedern des hohen Hauses werden im November die Insignien verliehen.

Statistik der Schützen

Unter den 75 Teilnehmern mussten die Plätze zwei bis vier im Stechen ausgeschossen werden. Vor Elmar Kaiser ging Axel Scheu als bester Schütze durchs Ziel. Dahinter fanden sich Erwin Blessing und Jan Trescher auf den Rängen. Alle hatten im ersten Durchlauf 97 Ringe geschossen. 39 der 75 Männern erreichten mindestens 90 Ringe. 97 Ringe zeigte das Zielgerät bei Anita Haas, dicht gefolgt von Monika Hildebrand und Carolin Weniger mit 96 Ringen. 16 der 54 Schützenfrauen räumten mehr als 90 Ringe ab.

Jüngste ist die Beste

Von den 64 Festbesuchern, die das Gewehr zur Hand nahmen, war Anemie Wallis nicht nur die jüngste Teilnehmerin, sie schoss auch am sichersten und trug die Scheibe als Trophäe gleich mit nach Hause. Sandra Neininger erhielt einen Pokal und Helmut Maier ebenfalls.