Nach Fertigstellung des großen Kreisels in Marbach, auch hier waren diverse vorübergehende Änderungen in der Verkehrsführung notwendig gewesen, kämpfen sich aktuell die Marbacher Bürger und Pendler aus den umliegenden Gemeinden durch ein vorübergehendes Verkehrschaos. Und es wird in dieser oder ähnlicher Form auch noch bis Ende November so weiter gehen, inklusive einer zum Ende der Baumaßnahmen notwendigen dreitägigen Vollsperrung.

Das werde nicht ohne Behinderungen für viele Verkehrsteilnehmer und auch für die unmittelbaren Anlieger abgehen, erklärte während eines Ortstermins der stellvertretende Amtsleiter des Stadtbauamtes, Erich Hargina, aber es lasse sich leider auch nicht vermeiden. Aus diesem Grund wolle man die Bevölkerung auch bereits jetzt über diese Maßnahmen und über den aktuellen Baufortschritt informieren. Man liege absolut im Zeitplan auch trotz unvorhersehbarer Zwischenfälle, wie den durchtrennten Kabeln. Die Bürger sollten sich nicht täuschen lassen, so Hargina "hier geht immer was".

Es gibt noch viel zu tun am Minikreisel in Marbach. Aber auch wenn die Bagger ruhen, gehen die Arbeiten weiter, wenn beispielsweise Leitungen neu verlegt werden.
Es gibt noch viel zu tun am Minikreisel in Marbach. Aber auch wenn die Bagger ruhen, gehen die Arbeiten weiter, wenn beispielsweise Leitungen neu verlegt werden.
Auch wenn einmal die Bagger ruhen, beim Verlegen von Ver- und Entsorgungsleitungen sowie beim Einbringen der Leerrohre, die später einmal die Breitbandleitungen beherbergen sollen, sei man auf dem laufenden. Augenblicklich arbeite man im Kern der Baustelle, um nach Fertigstellung dieser Straßenseite später auf die andere Seite zu wechseln. Die augenblicklich bestehende Umleitung, die einige Behinderungen mit sich bringe, müsse allerdings bis zum Abschluss der Bauarbeiten bestehen bleiben. Die Durchfahrt werde lediglich auf die andere Straßenseite verlegt.

Und die für Ende November angekündigte Vollsperrung könne ganz plötzlich kommen, warnt Axel Berger vom Stadtbauamt. Das werde zwar einen Aufschrei geben, aber man müsse sich hier ganz stark nach dem Wetter richten. Es sei unbedingt notwendig, appelliert Berger an die Verkehrsteilnehmer, dass man sich strikt an die Verkehrsführung hält. Auch das Linksabbiegeverbot am großen Kreisel, wenn man aus Richtung Bad Dürrheim kommt, müsse beachtet werden.

Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple kündigt an, dass man zu Beginn der Schulzeit noch einmal Informationen, insbesondere für die Schüler, die mit dem Rag nach Villingen müssen, herausgeben werde.
Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple kündigt an, dass man zu Beginn der Schulzeit noch einmal Informationen, insbesondere für die Schüler, die mit dem Rag nach Villingen müssen, herausgeben werde.
Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple berichtete, dass dieses Verbot doch immer wieder mal unbeachtet bleibe. Dadurch entstünden immer wieder gefährliche Situationen. Noch größere Sorge bereite ihr der Schulanfang Mitte September, wenn Schüler aus dem Brigachtal mit dem Fahrrad nach Villingen unterwegs seien. Diese seien besonders gefährdet, wenn sie sich nicht an die ausgeschilderte Umleitung halten, da es an der Baustelle sehr eng zugehe. Um hier zu informieren, wolle man rechtzeitig gut verständliche Umleitungspläne in den Schulen aushängen.