Die Corona-Krise stellt alle Bürgerinnen und Bürger vor bislang ungeahnte Herausforderungen. Deshalb hat sich der SÜDKURIER entschlossen, den Bürgern in einer Live-Sendung im Internet die Gelegenheit zu direkten Fragen an Experten zu geben. Was sagt die Schulleiterin, wie es weitergehen kann? Was sagt der Mikrobiologie zu den Ansteckungsgefahren beim Einkaufen, wie sorge ich für Hygiene am Handy oder an der Brille? Wie beschreibt ein erfahrener Arzt aus dem Oberzentrum die besten Verhaltensregeln aktuell und wie blickt ein Bürgermeister der Region als oberste Instanz der Ortspolizeibehörde auf die herrschenden Umstände? Abonnenten des SÜDKURIER können direkt in der Sendung Fragen stellen.

Am Donnerstagabend, 26. März, 19 Uhr, ist es soweit: „Corona – was bedeutet das jetzt für mich und was kann ich tun?“ – so ist die Livesendung überschrieben, die unser Medienhaus am Abend des Donnerstags mit örtlichen Experten direkt aus Villingen-Schwenningen ins Internet überträgt. Das Studio wird an einer privaten Adresse des Oberzentrums mittels Livestream im Internet auf Sendung gehen.

So sind Sie dabei:

Am 26. März übertragen wir die Talk-Runde ab 19 Uhr live auf SÜDKURIER Online. Rufen Sie einfach die Webseite auf und verfolgen Sie dort die Diskussion. Die Live-Übertragung steht unseren Digital-Abonnenten exklusiv zur Verfügung.

Wenn Sie noch kein Digital-Abonnent sind, können Sie das gesamte Angebot von SÜDKURIER Online vier Wochen lang gratis testen. Starten Sie schon heute den Probemonat und schalten Sie am Donnerstag entspannt ins Programm.

Nähere Informationen zum Angebot finden Sie hier.

Ihre Fragen an unsere Experten sind ab sofort gerne per E-Mail willkommen. Notieren Sie bitte in der Betreffzeile den Begriff Corona-Sendung. Bitte schreiben Sie Ihre Nachricht an diese Adresse: villingen.redaktion@suedkurier.de 

Folgende Experten sind eingeladen und haben fest zugesagt:

Der Hygieneexperte und Mikrobiologe Markus Egert.
Der Hygieneexperte und Mikrobiologe Markus Egert. | Bild: Britt Schilling
  • Professor Dr. Markus Egert: Der Mikrobiologe lehrt an der regionalen Hochschule. An der auch in Villingen-Schwenningen und Tuttlingen ansässigen Hochschule Furtwangen sind die Hygiene und Ansteckungsgefahren sein Spezialgebiet. Der Wissenschaftler hat dazu ein Buch veröffentlicht, das seit Januar 2020 auch als Taschenbuch erhältlich ist. Das Werk beschäftigt sich mit Ansteckungsgefahren im Alltag und den Möglichkeiten eines jeden Menschen, diese zu minimieren. Egert schreibt in seinem Buch ausschließlich über Alltagssituationen, zum Beispiel, wie rein eigentlich die Waschmaschine zu Hause nach zweijährigem Gebrauch ist, wie Kühlschränke und Spülmaschinen in den Haushalten richtig betrieben und gepflegt werden. Er warnte in seinem Buch schon früh, in Anlehnung an die schwere Influenzawelle 2017/2018: „Viren können mutieren – deshalb kann es zu Katastrophenszenarien kommen.“
Der VS-Arzt Michael Ehret.
Der VS-Arzt Michael Ehret. | Bild: privat
  • Dr. Michael Ehret ist in der SÜDKURIER-Diskussionsrunde am Donnerstag ebenfalls persönlich dabei. Er ist seit 1985 in Villingen- Schwenningen als Arzt für Allgemeinmedizin niedergelassen. Seit 17 Jahren wirkt er als Vorsitzender des Ärztlichen Kreisvereins der Landesärztekammer Baden- Württemberg im Schwarzwald- Baar- Kreis, er ist Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Freiburg. Hier ist er auch im Vorstand der Gutachterkommission tätig. Der Vater von drei Kindern ist in seinem Wohnort auch als Kantor und Organist der Kirchengemeinde engagiert.
Furtwangens Bürgermeister Josef Herdner.
Furtwangens Bürgermeister Josef Herdner. | Bild: Heimpel
  • Josef Herdner leitet als Bürgermeister die Schwarzwald-Stadt Furtwangen. Er war der erste Rathaus-Chef im Landkreis, der wegen der Corona-Krise eine große Schule im Ort schließen lassen musste. Herdner ist als Bürgermeister auch der oberste Repräsentant der Ortspolizeibehörde und damit auch aktuell für die oftmals schwierige Umsetzung von Sperrungen und Schließungen von Einrichtungen in seiner Kommune zuständig.
Schulleiterin Barbara Hendricks-Kaiser.
Schulleiterin Barbara Hendricks-Kaiser. | Bild: unbekannt
  • Barbara Hendricks-Kaiser geht Donnerstagabend ebenfalls mit auf Sendung. Sie ist 1988 an die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) in Villingen gekommen und hat dort in verschiedenen Schulsparten Chemie, Ernährungslehre und Wirtschaftslehre unterrichtet. 2005 ist die gebürtige Kölnerin zur Fachberaterin am Regierungspräsidium Freiburg ernannt worden und 2011 zur Schulleiterin der ASS. Schon seit 2014 wirkt sie außerdem als Geschäftsführende Schulleiterin der beruflichen Schulen des Schwarzwald-Baar-Kreises. 2017 wurde Barbara Hendricks-Kaiser mit einem Kollegen gemeinsam als Vorsitzende der Direktorenvereinigung der hauswirtschaftlichen und kaufmännischen Schulen im Bereich des Regierunsgpräsidiums Freiburg gewählt. Aktuell organisiert sie mit ihrem Kollegium an Ersatzunterricht und prüft Vorschläge, wie in diesem Schuljahr auch an ihrer Einrichtung der Schulbetrieb wieder anlaufen könnte.
Kreishandwerksmeister Martin Ballof.
Kreishandwerksmeister Martin Ballof. | Bild: Jakober, Stephanie
  • Martin Ballof: Der Kreishandwerksmeister will an diesem Abend Fragen zur Servicebereitschaft der Gewerke beantworten. Martin Ballof ist selbstständiger Unternehmer und führt einen traditionsreichen Villinger Familienbetrieb selbst. Der Kreishandwerkerschaft sitzt er seit vergangenem Jahr vor. Der 56-Jährige ist ausgebildeter Straßenbaumeister, Obermeister der Bauinnung Schwarzwald-Baar (ehrenamtlich) und Innungsmitglied, seit er seinen Betrieb von seinem Vater Gerhard Ballof vor vielen Jahren übernommen hat. Er wirbt seit Jahren auf Messen um Nachwuchs, ist auch im Verband auf diesem Gebiet aktiv. Sein Betrieb ist an der Karlsruher Straße, er lebt verheiratet in Villingen.
SÜDKURIER-Redakteur Norbert Trippl moderiert die Livesendung.
SÜDKURIER-Redakteur Norbert Trippl moderiert die Livesendung. | Bild: Fröhlich, Jens

SÜDKURIER-Redaktionsleiter Norbert Trippl leitet die Runde. Die Aktion ist im Vorfeld mit dem Gesundheitsamt und der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen abgestimmt worden.