Viel Arbeit liegt hinter den beauftragten Fachfirmen. Die 300 000 Euro teuere Maßnahme erfolgte in zwei Abschnitten. Im Jahr 2016 wurden zuerst die zum Münsterplatz gelegene und die nördliche Seite saniert. Dabei standen aufwendige Fassadensanierungen auf dem Plan.

Während die Ost-Seite lediglich neu gestrichen werden musste, war es bei der Nordseite erforderlich, den Putz grundhaft zu erneuern, da dieser drohte herabzufallen. Auch das Kupferdach am Treppenhausturm wurde instandgesetzt. 2017 wurden die Fassadenarbeiten an den Rückseiten durchgeführt. Hier wurden neben Arbeiten am Putz schließlich auch Malerarbeiten umgesetzt. Zum Schutz für Mauersegler wurden auf Empfehlung der unteren Naturschutzbehörde außerdem vier Nistkästen an der Südseite des Gebäudes angebracht. Die Denkmalpflege hat die Maßnahme mit einem Zuschuss in Höhe von 45 480 Euro unterstützt.