Die Rietheimer Bürger sind aufgebracht, und das zu Recht. Durch die Vollsperrung Pfaffenweiler Straße/Oswald-Meder-Straße gibt es durch rücksichtsloses und verkehrswidriges Verhalten von Autofahren, die mit überhöhter Geschwindigkeit innerorts über die Höchtenstraße und verbotenerweise auf der alten Villinger Straße fahren, ein erhöhtes Gefährdungspotential für Schüler und Fußgänger. Anwohner sprechen von einer lebensgefährlichen Situation. Für Ortsfremde ist die Vollsperrung nicht eindeutig ausgeschildert, und daher machen sie ungewollt eine Rundfahrt durch Rietheim.

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Die Müllentsorgung im gesperrten Bereich ist nicht geregelt, und der Informationsfluss zwischen Anwohnern, Ämtern und der ausführenden Firma lässt auch zu wünschen übrig. Dass sich die Ortsvorsteherin darauf beruft, nicht zuständig zu sein, und sich die Bürger direkt an Stadtbauamt und Bürgeramt wenden sollen, ist zu wenig. Gerade, wenn es um Dinge geht, die den ganzen Ort betreffen, sollte es das Bestreben der Ortverwaltung sein, sich vehement für die Bürger einzusetzen und nicht nur auf Informationen im Mitteilungsblatt zu verweisen. Zum Glück hat die Stadtverwaltung nun doch noch sehr schnell Maßnahmen ergriffen. Möglicherweise war das Murren in Rietheim so vernehmlich, dass das Bürgeramt, ohne zu zögern, reagierte. Dies ist ja eine gute Nachricht und allem die angekündigten Verkehrskontrollen werden möglicherweise sehr schnell wirken.