Ab Montag wird er Stück für Stück Geschichte sein: Der kaputte Pflastersteinbelag in der Villinger Fußgängerzone. Wie die Stadt am Dienstag mitteilt, beginnen am kommenden Montag, 10. September, die Arbeiten zur Sanierung der Rietstraße am Marktplatz und setzen sich abschnittsweise in Richtung Riettor fort.

Zunächst wird der Abwasserkanal ausgewechselt, anschließend werden Gas-, Wasser-, Strom- und Breitbandleitungen sowie die zugehörigen Hausanschlüsse erneuert. Danach wird der Straßenbelag neu gestaltet – analog zu den anderen Innenstadtstraßen. Rund 6,3 Millionen Euro wird die gesamte Maßnahme kosten. Läuft alles nach Plan, sind die Arbeiten Ende 2019 abgeschlossen.

Die gesamte Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte unterteilt: Zunächst sollen, bis Mitte November, Kanalarbeiten, voraussichtlich bis zur Einmündung Färberstraße, stattfinden. In der Winterpause werde die Baustelle weitestgehend freigeräumt.

Die Fortsetzung erfolgt dann im Frühjahr 2019. Die Sanierung erfolgt dabei abschnittsweise, in rund 30 Meter langen Zonen. Damit sollen die Umstände für Bewohner und Händler so gering wie möglich gehalten werden. Um den Händlern weiter entgegenzukommen, werden die Arbeiten auch während des Weihnachtsgeschäfts eingestellt.

Bestandsaufnahme der Gebäude

Ab Montag, 17. September, wird im Auftrag der Stadt eine Bestandsaufnahme der Gebäude durchgeführt. Anwohner werden gebeten, so die Stadt, dem beauftragten Sachverständigen vom Büro Hartmut Hummel aus Weilheim-Hepsisau den Zugang zu Grundstücken und Gebäuden zu erlauben, um den aktuellen Zustand dieser zu erfassen.

Die Geschäfts- und Hauseingänge sollen fußläufig zu jeder Zeit erreichbar bleiben während den Bauarbeiten, zeitweise Einschränkungen seien jedoch nicht ausgeschlossen.

Für Fragen und Anmerkungen rund um die Bauarbeiten ist auf dem Münsterplatz (Hinterhof des ehemaligen Kaufhauses, Rietstraße 8) ein offenes Baubüro eingerichtet. Dort nimmt die Bauleitung ab nächster Woche immer dienstags, um 13.30 Uhr, Beschwerden oder Anregungen der Bürger entgegen.