Seit mehr als 25 Jahren hält Stefan Hamberger die Fäden in der Hand, er ist Organisator der Börse und plant seit sechs Wochen. "Wirklich toll ist, dass ich nur eine E-Mail an die Mitglieder schicken muss und binnen drei Wochen steht das Helferteam", schwärmt Hamberger vom Teamgeist in dem Verein. Die Zeit habe er gar nicht, noch lange zu telefonieren oder die Leute mehrfach zu bitten. Die meisten Helfer sind seit vielen Jahren im Einsatz: "Da sitzt jeder Handgriff", weiß Hamberger. Das ist auch notwendig, denn sobald die Neue Tonhalle am Samstag ab 13 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr geöffnet ist, strömen die Leute in Scharen: Viele bringen gebrauchte Skiartikel, andere sind auf der Suche nach Schnäppchen. Mittlerweile ist die Hälfte der Ware Neuware von Händlern, die ihre Produkte hier günstig anbieten. Von den ungefähr 4000 angebotenen Artikeln werden laut Stefan Hamberger zwischen 2000 und 2500 Dinge verkauft. Die Käufe und Verkäufe werden mithilfe eines modernen Kassensystems abgewickelt, das der Skiclub anmietet, mitsamt einem Experten, der alles vor Ort betreut.

"Es kommt immer wieder vor, dass Leute mit Skiern kommen, die 25 Jahre alt sind", erzählt Stefan Hamberger. Solche veraltete Ausrüstung müsse man aber ablehnen. Da nütze es auch nichts, wenn die die Ski "wie neu" sind. Die Technik habe da enorme Sprünge gemacht und dem müsse man Rechnung tragen. Die Erlöse aus der Skibörse verwendet der Skiclub für die Finanzierung des Renntrainings für die Jugend. "Mit dem Geld haben wir auch einen VW Bus angeschafft, der von Mitgliedern gemietet werden kann oder den die verschiedenen Abteilungen nutzen." (cho) 

 

Die Skibörse in der Neuen Tonhalle ist am Samstag von 13 bis 17.30 Uhr geöffnet und am Sonntag von 11 bis 15.30 Uhr.