Eine 173 Tonnen schwere Maschine wurde in der Nacht auf Donnerstag nach Schwenningen gebracht. Gegen 22 Uhr startete der Konvoi von einem Rastplatz bei Mühlhausen. Begleitet wurde der Schwertransport von zwei Streifenwagen der Polizei. Ziel war die Firma Rieger in der Eichendorffstraße. Die Maschine werde dort in Zukunft Metallteile für Autotüren herstellen.

Der Konvoi erreichte um 22.50 Uhr die Rottweiler Straße und bog in die Spittelstraße ein. Eine Herausforderung, denn durch seine Ladung war der Schwertransporter etwa 5,80 Meter breit. Schilder mussten an der Weggabelung jedoch nicht abgebaut werden.

Video: Kipar, Sandro

Enge Passagen in der Schwenninger Innenstadt stellten Fahrer und die Besatzung der Begleitfahrzeuge in dieser Nacht immer wieder vor Herausforderungen. Unter anderem bei Zebrastreifen mussten die Transport-Profis regelmäßig ihr Fahrzeug verlassen und überprüfen, ob noch genügen Abstand zu den Straßenschildern gehalten wird.

Reicht es noch? Der Fahrer des Schwertransporters schaut selber nach, ob die Zebrastreifenschilder unversehrt bleiben. Unterstützt wird er per Funk von der Besatzung der Begleitwagen.
Reicht es noch? Der Fahrer des Schwertransporters schaut selber nach, ob die Zebrastreifenschilder unversehrt bleiben. Unterstützt wird er per Funk von der Besatzung der Begleitwagen. | Bild: Kipar, Sandro

Von der Salinenstraße kommend wurde die Einfahrt in die Schubertstraße problematisch. Eine Verkehrsinsel erschwerte der Mannschaft rund um den Schwertransport das Weiterkommen. Erst nach mehrfachem hin und her rangieren konnte der Konvoi seine letzten Meter bis zum Ziel zurücklegen. Die Polizei vor Ort gab an, dass die Fahrt durch Schwenningen reibungslos verlief.

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