Aus dem Stegreif kommt der Ski-Club Villingen mit seinem ersten Mountainbike-Rennen im Stadtwald auf 145 Teilnehmer. Selbst der morastige Boden schreckte die Teilnehmer nicht, die aus einem Umkreis von Stuttgart bis Freiburg zum Wettradeln anfuhren. Der Ski-Club hofft nun, dieses Sechs-Stunden-am Breibrunnen-Rennen im Schwarzwald zu etablieren, insbesondere nach dem Ende des nahezu legendären Mountainbikerennens "Zwölf Stunden von Todtnauberg" 2010.

Sechs Stunden lang kreisten die Teilnehmer auf der sieben Kilometer langen Strecke mit einem Höhenunterschied von 125 Metern umher. Zur Premiere des Sechs-Stunden-Rennens versammelte sich auch eine für die Veranstalter zufriedenstellende Anzahl von Schaulustigen am Gasthof Breitbrunnen bei Unterkirnach, der gleichzeitig den Startpunkt darstellte. Weitere Stationen des Rennens waren das Wiesengebiet Acherloch, das Wildgehege Salvest und eine Passage auf dem Waldpfad Groppertal. In Einzel-, Doppel- oder Dreierteams schlängelten sich Radler durch dieses malerische Idyll an prämierter Schwarzwaldlandschaft. Der Teilnehmer und Freiburger Thomas Billmeir konstatiert: "Gelungene Organisation, gutgelaunte Leute in entspannter Atmosphäre und eine ordentliche Portion Gaudi in einer wunderschönen Umgebung." Nach fünf Stunden verzeichneten die Teilnehmer 1000 gedrehte Runden. Die drei Erstplatzierte der jeweiligen Kategorien wurde mit Sachpreisen belohnt.

Bei einer großzügigen Anschubfinanzierung durch die Sponsoren kommt der Ski-Club mit Leichtigkeit auf eine schwarze Null. Bei gleichbleibender Sponsorenzahl sollten nächstes Jahr etwa 250 Anmeldungen vorliegen, damit sich das Rennen finanziell trägt. "Wir hoffen, mit der Zeit doch auf mehrere Hundert Teilnehmer zu kommen", so der Sportwart Thomas Huber vom Ski-Club. Die Inspiration fürs Kurzstrecken-Rennen ohne große, technische Herausforderungen, insbesondere für Hobby-Fahrer geeignet, hatten sich Huber und der Vorstand bei einem acht Kilometer langen Rennen am Ammersee geholt.