Das perfekte Fotomotiv für Urlaubsgrüße und -erinnerungen vom Unterkirnacher Reisemobilstellplatz bietet seit Neuestem ein hölzernes Wohnmobil. Im vergangenen Jahr wurde es – damals noch weiß und ungeschmückt – auf dem Unterkirnacher Stellplatz aufgestellt. In der Zwischenzeit wurde es durch den Airbrushkünstler Herbert Richter mit Unterkirnacher Motiven bunt gestaltet.

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Neben dem Schriftzug „Unterkirnach„ und dem optischen Dorfmittelpunkt, der Kirnachmühle, wurden der Talsee und eine historische Ansicht von Unterkirnach in präziser Kleinstarbeit berücksichtigt. „Zwar ist der Schwarzwälder Bollenhut nicht typisch für die Südschwarzwaldgemeinde, aber weil viele Gäste den Schwarzwald mit der Traditionskopfbedeckung in Verbindung bringen, wurde auch dieser als Motiv gewählt“, sagt Sabine Bader von der Tourist-Info. So könne man die Region des Reisemobilstandorts zumindest geografisch einordnen, per Foto in die Welt tragen und über Social-Media-Kanäle teilen.

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Knapp drei Wochen war Herbert Richter damit beschäftigt, Unterkirnachs Schwarzwald-typische Höhepunkte mit der Airbrushpistole auf das Wohnmobil, für das ein Hymermobil als Vorlage diente, zu übertragen.

Für diese Arbeit ist Können gefragt, das sich der mittlerweile in Unterkirnach lebende Herbert Richter in einer speziellen Ausbildung in Schweinfurt aneignete. Für den gelernten Maler und Lackierer und jetzigen Verfahrensmechaniker im Bereich Kunststoff- und Kautschuktechnik bilden seine Airbrushbilder den kreativen Ausgleich zu seinem Beruf, wie er berichtet.

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Zum Aufbringen der Farben werden bei der Airbrushtechnik Sprühgeräte mit feinen Düsen verwendet. Herbert Richter hat für das Wohnmobil Düsen mit einem Durchmesser von 0,4 und von nur 0,24 Millimetern verwendet, wie er erklärt. Ergänzend kam gelegentlich der Pinsel zum Einsatz, berichtet Herbert Richter.

Um die Farben haltbar und noch leuchtender zu machen, erfolgte abschließend eine Versiegelung der Oberfläche. So können nun die Grüße aus Unterkirnach in die Welt getragen werden. „Man darf gespannt sein, wie weit diese Werbung über Fotos herumkommt“, freut sich Sabine Bader schon auf mögliche Resonanz.