Tauwetter und Regen sorgen für einen erheblichen Wasserschaden im Untergeschoss des Sportlertreffs in Unterkirnach. Bis zu zehn Zentimeter hoch stand das Wasser in der vergangenen Woche in Sanitärräumen und vor allem auch im Bereich der Kegelbahnen. In welcher Höhe ein Sachschaden entstand, das muss im Einzelnen noch untersucht werden.

In eine riesige Pfütze hat sich der Boden in den Sanitärräumen des Unterkirnacher Sportlertreffs nach Regen und Tauwetter verwandelt.
In eine riesige Pfütze hat sich der Boden in den Sanitärräumen des Unterkirnacher Sportlertreffs nach Regen und Tauwetter verwandelt. | Bild: Cornelia Putschbach

Rund eineinhalb Stunden kämpften Feuerwehr, Vereinsvertreter und auch Bürgermeister Andreas Braun am vergangenen Mittwochabend gegen das Wasser im Untergeschoss. Der Pächter des Sportlertreffs, Klaus Maier, hatte zuvor die üble Bescherung entdeckt. Klares Wasser vermischt mit Blattwerk hatte sich überall ausgebreitet. Fest steht, dass zumindest ein Teil des Wassers durch eine Seiteneingangstüre ins Gebäude eindringen konnte. Ob es weitere undichte Stellen gibt, muss noch untersucht werden.

Wasser und Blattwerk suchten sich in der vergangenen Woche ihren Weg ins Untergeschoss des Unterkirnacher Sportlertreffs. Bis zu zehn Zentimeter hoch stand das Wasser im Bereich von Sanitärräumen und Kegelbahnen.
Wasser und Blattwerk suchten sich in der vergangenen Woche ihren Weg ins Untergeschoss des Unterkirnacher Sportlertreffs. Bis zu zehn Zentimeter hoch stand das Wasser im Bereich von Sanitärräumen und Kegelbahnen. | Bild: Cornelia Putschbach

Vor 15 Jahren wurden die Kegelbahnen im Sportlertreff saniert. Damals wurden die neuen Bahnen über den in die Jahre gekommenen alten Bahnen eingebaut. Ob das jetzt Glück bedeutet, bleibt abzuwarten. Wenn das Wasser die neu eingebauten Bahnen von unten erreichte, könnten diese aufquellen und wellig werden. Das ist natürlich für Kegelbahnen, zumal diese regelmäßig für den Sportbetrieb verwendet werden, kein tragbarer Zustand.

Nachdem das Wasser aus dem Untergeschoss des Sportlertreffs in Unterkirnach abgepumpt ist, zeigt Sabine Schwarzmüller, die Konstruktion der sanierten Kegelbahnen. Hier konnte das Wasser unter die Bahnen laufen. Welchen Schaden es da anrichten konnte, muss ein Gutachter klären.
Nachdem das Wasser aus dem Untergeschoss des Sportlertreffs in Unterkirnach abgepumpt ist, zeigt Sabine Schwarzmüller, die Konstruktion der sanierten Kegelbahnen. Hier konnte das Wasser unter die Bahnen laufen. Welchen Schaden es da anrichten konnte, muss ein Gutachter klären. | Bild: Cornelia Putschbach

Wie lange die Kegelbahnen jetzt unabhängig von der pandemiebedingten Sperrung der Sportstätte nicht nutzbar sein werden, bleibt abzuwarten, sagt Sabine Schwarzmüller als eine der Vertreterinnen der betroffenen Vereine. Zunächst muss von einem Gutachter der Umfang der Schäden festgestellt werden.

Mit dem Umfang der Schäden gilt es dann auch die finanzielle Seite der Schadensbehebung zwischen Gemeinde, Sportvereinen und Versicherung zu klären.

Klar ist, dass die finanzielle Belastbarkeit der Sportvereine ihre Grenze durch pandemiebedingte Ausfälle und fehlende Einnahmen aus der Verpachtung des Sportlertreffs in den Vorjahren längst erreicht hat. Aktuell hilft also nur Daumen drücken, dass die Vereine glimpflich davonkommen, sagt Sabine Schwarzmüller.