Als Grund nennt die Gemeinderätin, dass sie in den vergangenen Tagen die Gemeinderatstermine für kommendes Jahr erhalten habe und sie davon „mindestens sechs Termine aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen“ könne. Auch für die Folgejahre sei „keine gravierende Veränderung in Sicht“.

Zum Zeitpunkt der Kommunalwahl in 2019 sei die Veränderung ihrer beruflichen Laufbahn nicht abzusehen gewesen, so die Gemeinderätin. In Anbetracht so vieler Fehlzeiten sei es Armbruster, wie sie schreibt, nicht möglich „eine gute Gemeinderatstätigkeit für die Bürgerinnen und Bürger Unterkirnachs auszuüben.“

Daher habe sie „schweren Herzens“ beim Bürgermeister und den Gemeinderäten beantragt, zum 26. Januar aus dem Gemeinderat auszuscheiden. Der Gemeinderat muss dem Wunsch nach Amtszeitende noch zustimmen. Nachrückerin für Elke Armbruster wäre Sabine Wagner.

Elke Armbruster schließt mit den Worten: „Ich bedaure sehr, dass ich meine Wähler und Wählerinnen nicht weiter vertreten kann. Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei allen bedanken, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und mich in meiner Arbeit immer wieder ermutigt haben.“