Exakt vor einem Jahr hatte der SÜDKURIER darüber berichtet, dass der Finanzausschuss der Gemeinde Unterkirnach die Schließung des Hallenbades empfiehlt. Zu groß waren die Löcher, die das Bad alljährlich in den Finanzhaushalt der Gemeinde riss. In einer denkwürdigen, von vielen Protesten begleiteten Sitzung gewährte der Gemeinderat am 18. Februar schließlich einen Aufschub. Die Corona-Pandemie war allerdings schon kurz darauf für die Schließung des Bades verantwortlich. Das Bad wurde vorerst stillgelegt.

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Im Juli war es dann soweit: Der Gemeinderat rang sich dazu durch, dem Förderverein ein Angebot zum Weiterbetrieb des Bades in eigener Regie zu machen. Der Förderverein nahm das Angebot der Gemeinde an. In den Folgewochen wurden die genauen Modalitäten festgezurrt. Eine gemeinnützige GmbH wird Betreiberin des Bades sein. Die Gemeinde bezuschusst den Betrieb mit 80 000 Euro jährlich zuzüglich Geldern in Höhe der Gewinnabführung der Gemeindewerke. Wann das Bad allerdings tatsächlich wieder öffnen kann, ist derzeit ungewiss. Die Pandemie gibt noch immer den Weg vor.