Nur ganz kurz blitzte bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Unterkirnach die Erinnerung an die denkbar knappe Niederlage von Susanne Ciampa bei der Nominierung des Wahlkreiskandidaten für das Landtagsmandat auf. Zu Gast war derjenige, der im Juli bei der Nominierung der Kreis-CDU eine Stimme mehr auf sich verbuchen konnte: Raphael Rabe.

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  • Rückblick: Rund die Hälfte der 30 Mitglieder des Ortsverbandes Unterkirnach war zur Mitgliederversammlung im Fohrenhof zusammengekommen. Bei der Versammlung wurde auf die politische Arbeit seit Mai vergangenen Jahres zurückgeblickt. Dieser Zeitraum hatte für die Unterkirnacher CDU einige Herausforderungen parat. So trat man beispielsweise mit einer gut gefüllten Liste als CDU und Bürgervereinigung bei den Kommunalwahlen an. Mit sieben in den Gemeinderat Gewählten konnten die Mehrheitsverhältnisse gewahrt werden. Auf Kreisebene waren die Unterkirnacher beim Kreisparteitag, beim Neujahrsempfang, bei einer Podiumsdiskussion mit Susanne Eisenmann und natürlich auch bei der Nominierung des Landtagskandidaten vertreten, erinnerte Vorsitzender Michael Klafki.
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  • Vorschau: Auch das kommende Jahr wird für die Unterkirnacher CDU einige Aufgaben parat halten. So wird man sich im Frühjahr im Landtagswahlkampf und im Herbst im Wahlkampf für den Bundestag engagieren. Zudem stehen im kommenden Herbst in Unterkirnach Bürgermeisterwahlen an.
  • Ehrungen und Wahlen: Mit der Ehrung von Mathias Weißer für dessen 30-jährige Mitgliedschaft und von Marianna Rahn für ihre zehn Jahre Mitgliedschaft in der CDU sowie der Nachwahl von Gunnar Mutz als Beisitzer in den Vorstand wäre dann die eigentliche Hauptversammlung beendet gewesen, hätte da nicht noch ein besonderer Anlass zum Feiern im Kalender gestanden. Zu seinem 75. Geburtstag überbrachten Marianne Rahn und Rolf Weißer an Michael Klafki die Glückwünsche des Ortsverbandes.
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  • Kandidat stellt sich vor: Dann war es an Raphael Rabe, seine Schwerpunkte im Wahlkampf um das Landtagsmandat vorzustellen. Den Fokus lege er, so sagt Raphael Rabe, auf den Mittelstand und auch auf die Digitalisierung. Auch die Qualitäten des ländlichen Raums, die Internetanbindung und die Energiegewinnung mittels Wasserstoff spielten in seinem Wahlkampf eine Rolle. Eine erhebliche Rolle werden dabei coronabedingt die sozialen Medien spielen. Dennoch möchte er auch das persönliche Gespräch mit den Menschen suchen. Der Haustürwahlkampf werde eine entscheidende Rolle spielen, ist er sich sicher.
  • Unterstützungsangebot: Susanne Ciampa machte klar, dass Raphael Rabe nach der Nominierung auch die Unterstützung des Unterkirnacher Ortsverbandes haben werde. Deutlich forderte sie ihn aber auch auf: „Grenze dich ab von den anderen und komm zu uns und sage, wo wir dich unterstützen können. Wir müssen es schaffen, dass dich die Wähler kennen. Mehr als unsere Hilfe anbieten können wir aber nicht. Du musst uns sagen, was wir tun sollen.“

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