Unterkirnach (wm) In vier Jahren wird die Kieschtockzunft zum 25. Mal die Kilwi in Unterkirnach organisieren. Seit Beginn der Veranstaltung erfreuen sich die Zunftmitglieder ob der Gunst der Besucher. Schon beim Betreten der Roggenbachhalle streicht den Besuchern der willkommene Duft von Schlachtplatten und Bratwürsten in die Nase.

In der Küche herrscht Hochbetrieb. Küchenchef Timo Seewald hat seinen Bereich im Griff und fleißige Frauenhände kümmern sich um die Bratwürste, das Kesselfleisch, um Blut- und Leberwürste, sowie den Kartoffelbrei, der zu jeder zünftigen Schlachtplatte dazu gehört. Trotz geschäftigem Treiben und relativ engem Raum arbeiten die Frauen absolut ruhig und konzentriert die Bestellungen ab. Dass die Arbeit nicht ausgeht, dafür sorgen die reichlich vorhandenen Servicekräfte. Rund 30 Mitglieder sind über den Tag mit dem Zufriedenstellen der erwarteten rund 300 Gäste beschäftigt. Zunftmeister Uwe Kreuzpointer ist sich ziemlich sicher, dass diese Zahl erreicht wird. Wenn auch des Wetter vor der Türe eher zum Spaziergang einlädt, kommen immer mehr Gäste in die Halle. Als weitere Programmpunkte werden die Flegler mit dem Dreschflegel aktiv und beim Hammellauf gibt es mit Helga Storz die Gewinnerin, Andreas Weißer und Maximilian Claus sind die Zweit- und Drittplatzierten.

Wer noch nicht den Heimweg antreten will, der kann sich am reichhaltigen Kuchenbüffet verweilen. Dort warten bereits mehrere Frauen auf die sich einstellende Kundschaft. Dass Kliwi begangen wird, wird den bisher noch nicht daran gewöhnten Besuchern spätestens dann klar, wenn die Kilwi-Küchle im Angebot sind. Diese Spezialität schmeckt an jedem angebotenen Ort anders, weil sich regional eng begrenzte Rezepturen erhalten haben. Auch erhalten die Küchle andernorts andere Namen.

Dass die Kieschtockzunft nicht nur während der Fasnet aktiv ist, beweist sie mit weiteren Aktivitäten zu denen die Bevölkerung geladen ist. Im kommenden Jahr wird das 50-jährige Bestehen im Februar begangen.