Es hätte das Fest des Jahres für die Kieschtock-Zunft Unterkirnach werden können. Doch Starkregen am Samstagnachmittag verhinderte den Zulauf zum Fest im Stockwald auf dem Gelände von Marlies und Dieter Rapp. Seit 32 Jahren wird das Sommerfest gefeiert, selten wird es durch das Wetter so beeinträchtigt wie am Wochenende. Für Zunftmeister Uwe Kreuzpointer und seine Stellvertreterin Jessica Krezalek war das Wetter zwar nicht nach Wunsch, doch beide zeigten sich zuversichtlich, dass die Gäste kommen werden. Und an beiden Tagen sind die Gäste gekommen.

Der Kran zieht die Personen auf der Waage in die Höhe. Bild: Werner Müller
Der Kran zieht die Personen auf der Waage in die Höhe. | Bild: Werner Mueller

Aufbau eine Woche zuvor

Bereits eine Woche vor Festbeginn wurde mit dem Aufbau begonnen. Das Aufstellen des Zeltgerüstes und das Überziehen mit den Zeltplanen waren erste Arbeiten. Am Donnerstag vor dem Fest wurde die Bühne aufgebaut. Der Küchenbereich gehört zu den arbeitsintensiven Ausstattungen: Die Grillpfannen für die Steaks sowie der Bratwurstgrill waren aufzustellen sowie die notwendigen Kühlschränke zur Lagerung von Fleisch und Salat. Das seien alles Arbeiten, welche einen großen Personalaufwand bedeuteten, sagten Kreuzpointer und Krezalek. Beide zeigten sich darüber glücklich, dass sich Helfer in notwendiger Anzahl bereit erklärten, an den Vorbereitungen und an beiden Festtagen zu helfen. „Wir können uns glücklich schätzen über die vielen Handwerker im Verein“, zeigte sich Uwe Kreuzpointer erleichtert.

Für die weiblichen Helfer war das Vorrichten des Salats eine wichtige Angelegenheit. Bei Hochbetrieb in der Küche musste es zügig vorangehen. Deswegen war es wichtig, die Vorräte auch im Kühlschrank in großen Behältern zu lagern. Die Frauen sind ein eingespieltes Team, sie wissen, wo und wann sie zum Einsatz kommen. Die langjährige Erfahrung erleichterte so manche Nachfrage.

Ziehen und nicht lockerlassen, ist die sportliche Devise der Damenmannschaft „d‘Häggele“ am Tauziehwettbewerb der Kieschtockzunft Unterkirnach. Bild: Werner Müller
Ziehen und nicht lockerlassen, ist die sportliche Devise der Damenmannschaft „d‘Häggele“ am Tauziehwettbewerb der Kieschtockzunft Unterkirnach. | Bild: Werner Mueller

Tauziehen im Regen

Die Tauziehturnier-Teilnehmer am Samstag waren vom Regen gezeichnet. Sechs Mannschaften zogen um die Wette. Mit dabei war eine Damenmannschaft mit dem Namen „d‘Häggele“. Sie durften mit acht Teilnehmerinnen antreten, die Herren mit sechs. Für die Mannschaften galt das Gewichtslimit von 540 Kilogramm. Die Erstplatzierten waren das Team „Blau“, gefolgt von „Die Auserwählten“ und dem „Team Schlossberg„. Oberschiedsrichter war Horst Schicklang, seine Helfer Jürgen Weißer und die Schiedsrichter Iring Barth und Rolf Weißer.