Wenn sie einen Wunsch für die Roggenbachschule frei hätte, würde sie sich digitale Endgeräte, wie Tablets oder Smartphones wünschen, um mit den Schülern arbeiten zu können. Andrea Blessing, Schulleiterin der Roggenbachschule, hat in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend den Sachstand der Grundschule geschildert.

30.200 Euro Förderung vom Bund

Medienentwicklung und Digitalisierung seien, so Blessing, seit über einem Jahr ein großes Thema für die Schule. Die Roggenbachschule sei bereits im Medienentwicklungsplan des Landes und arbeite mit dem Kreismedienzentrum zusammen. Fördergelder aus dem Digitalpakt des Bundes stehen bereit: 30 200 Euro sind nach der aktuellen Liste des baden-württembergischen Kultusministeriums für Unterkirnach vorgesehen. „Das Geld ist da. Es liegt an uns, es umzusetzen“, sagte Bürgermeister Braun. Bis 2022 soll die Schule mit den Geldern digital ausgestattet werden.

97 Schüler insgesamt

97 Schüler besuchen momentan die Grundschule. Davon nutzen 60 Kinder Angebote des Ganztags, 30 Schüler sind jeden Tag von acht bis 16 Uhr in der Schule. Unterrichtet und betreut werden die Kinder von neun Lehrkräften und sieben pädagogischen Mitarbeitern. Ein FSJler unterstützt das Team in diesem Schuljahr. „Bei der momentanen Lehrerversorgung ist das nicht selbstverständlich“, so Blessing. „Wir müssen auch weiterhin eine attraktive Schule sein, um gute Kollegen zu bekommen.“

Individuelle Förderung der Kinder

Immer wieder kämen Kinder an die Schule, die kein Deutsch sprechen, so Blessing. Gemeinderätin Susanne Ciampa erkundigte sich nach dem Migrantenanteil der Schüler. Blessing schätzt diesen auf etwa zehn Prozent. Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen würden, so Blessing, individuell gefördert werden.

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Das Rechtschreibcurriculum, das an jeder Schule selbstständig erarbeitet wird, sei ebenfalls ein aktueller, arbeitsintensiver Bereich. Ein Dauerthema bleibe die Ausstattung der Schule.