Zum letzten Mal vor seinem Ruhestand präsentierte der Leiter des Polizeireviers St. Georgen, Udo Littwin, die Kriminalstatistik für das vorhergehende Jahr. 47 Straftaten wurden in der Gemeinde 2018 verzeichnet. Das ist eine der niedrigsten Zahlen der vergangenen Jahre und auch eine der niedrigsten Zahlen im Bereich des Polizeireviers St. Georgen, selbst wenn man die Kriminalitätsbelastung ins Verhältnis zur geringen Einwohnerzahl setzt. Viermal weniger Straftaten als im Landesdurchschnitt gab es in Unterkirnach.

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Wenn Konflikte nicht mit Worten gelöst werden

Von diesen 47 Straftaten waren zwölf sogenannte Rohheitsdelikte. „Hierzu kommt es meist dann, wenn einzelne nicht mehr in der Lage sind, einen Konflikt mit Worten zu lösen“, erklärt Udo Littwin. Elf Taten fielen unter den Begriff Straßenkriminalität. Sie umfasst alle Straftaten, die auf öffentlichen Straßen oder Plätzen geschehen. Dazu zählen zum Beispiel Sachbeschädigungen an Fahrzeugen oder Fahrraddiebstähle. Weiter waren noch jeweils acht Taten der Bereiche Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie der Diebstahlskriminalität zu verzeichnen. Vier Delikte fielen in den Bereich der Gewaltkriminalität.

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Keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr

Man habe 61,7 Prozent der Straftaten aufklären können. Das entspricht ziemlich genau dem langfristigen Mittelwert. Ausdrücklich erwähnte Littwin, dass nur vier der aufgeklärten Straftaten Asylbewerbern zugeordnet werden konnten. Neben den Straftaten hat Unterkirnach auch eine sehr geringe Zahl an Verkehrsunfällen zu verzeichnen. Nur zweimal gab es einen Unfall mit leicht Verletzten. Schwere Verletzungen oder Todesfälle gab es 2018 nicht.