Die Feuerwehr Unterkirnach blickt auf ein Jahr ohne Großeinsätze oder zeitaufwändige Veranstaltungen zurück. Doch was macht eine Feuerwehr überhaupt in einem solchen Jahr? Eines sei vorweggenommen: Den Kameraden um die beiden Kommandanten Klaus Beha und Thomas Weißer war es keinesfalls langweilig.

  • Einsätze: Zunächst einmal gab es doch immerhin zwölf Einsätze für die gesamte Unterkirnacher Wehr zu bewältigen. Unterstützt werden die Unterkirnacher bei der Tagesbereitschaft von sieben Oberkirnacher Feuerwehrleuten mit Doppelmitgliedschaft. 14 Minuten brauchte die Unterkirnacher Feuerwehr dabei durchschnittlich, bis sie am Einsatzort eintraf. Diejenigen Aktiven, die in der Führungsgruppe C für Villingen-Schwenningen und Unterkirnach tätig sind, wurden zu weiteren 14 Einsätzen gerufen. Die Art der Einsätze war vielfältig. Alarmiert wurde zum Beispiel wegen eines Containerbrands im Leimgruben, eines brennenden Blumenkübels im Marbental, eines Brandes in einem Carport im Breitbrunnen und auch bei technischen Hilfeleistungen oder Alarmen von Brandmeldeanlagen.
  • Proben, Lehrgänge und Wartungsarbeiten: Ihre Einsatzbereitschaft und Schlagkraft erhält und verbessert die Unterkirnacher Feuerwehr in regelmäßigen Proben. 15 Mal trafen sich die Kameraden hierfür im vergangenen Jahr. Extra Proben gab es für die Maschinisten, die Atemschutzträger und die Mitglieder der Führungsgruppe. Keine einzige Probe verpassten Dominic Weißer und Tobias Weißer. Insgesamt 315 Stunden umfassten zudem verschiedene Fortbildungen und Lehrgänge, zum Beispiel für Atemschutzgeräteträger oder auch in Erster Hilfe. Für die Reinigung und Wartung der Fahrzeuge und der Feuerwehrgeräte wendeten Aktive der Unterkirnacher Wehr weitere 420 Stunden auf. Viel Zeit nahm außerdem der Umbau des Funkstübles und die Vorbereitung der Umstellung auf Digitalfunk in Anspruch.
  • Noch mehr war zu tun: Die Austragung des Kommandantentreffens in der Schloßberghalle, die Altmetallsammlung, die Hydrantenbegehung oder die Mithilfe bei der 775-Jahr-Feier ließen das Zeitkonto der 31 Aktive zählenden Wehr weiter wachsen.
  • Jugendfeuerwehr: Auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Jugendwart Bruno Bausch lagen keineswegs auf der faulen Haut. Zum Programm kam die Vorbereitung des Leistungsabzeichens in Bronze, das 13 Mitglieder schafften.
  • Altersmannschaft: Geselligkeit wird hier verdientermaßen ein bisschen größer geschrieben als bei den Aktiven. Aber ohne die Altersmannschaft wäre vieles für die Mitglieder der aktiven Wehr kaum zu bewältigen. Sei es das Kommandantentreffen, die Hydrantenbegehung, die Altmetallsammlung oder auch die 775-Jahr-Feier – die sieben Mitglieder der Altersmannschaft packten tatkräftig mit an.

Zum Abschluss der Hauptversammlung zeigte sich Kommandant Klaus Beha zu Recht stolz auf seine Wehr. „Es macht viel Spaß, hier als Kommandant zu fungieren“, betonte er.

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