Mit vielen kleinen und großen Aktionen lockt das Mühlenfest in Unterkirnach am Pfingstmontag, 21. Mai, die Besucher. Zum 25. Mal wird an diesem Datum der Tag der deutschen Mühlen begangen. Genau so lang schon lädt auch der Akkordeon-Spielring alljährlich zu seinem traditionellen Mühlenfest in die Dorfmitte. Zunächst zeichnete Karl Werf im Wesentlichen für die Organisation verantwortlich. Inzwischen ist Luitgard Straub die Organisatorin. Festauftakt am Pfingstmontag ist um 11 Uhr.

Stündlich finden Mühlenführungen statt, bei denen das historische Mahlwerk mit Backstube der Unterkirnacher Mühle gezeigt und die Technik von Mühlen erläutert wird. Ab 12 Uhr bis zum späten Nachmittag zeigt eine Vertreterin alter Handwerksberufe, wie man auf dem Spinnrad Wollfäden aus der Wolle von Schafen herstellt und das Gesponnene beim Weben, Sprangen und Nadelbinden weiter verarbeitet. Ebenso können Besucher die Kunst des Klöppelns bestaunen.

Unterkirnach gilt als einstige Wiege des Schwarzwälder Orchestrionbaus. Dazu gibt es im Alten Schulhaus ab 14.30 Uhr eine Führung, in der auch die Unterhaltungsmusik alter Zeiten zu hören ist. Liebhaber von Kräutergärten finden neben der Mühle zwölf Beete mit Heil- und Küchenkräutern, die schon unsere Vorfahren kannten und nutzten.

Leckere Spezialitäten

Von 12 bis 14 Uhr werden die Besucher von der "Schochenbacher Spätlese" mit Blasmusik unterhalten. Auch die Küche hat an diesem Tag einiges zu bieten. Auf den Tisch kommen bei dem Fest Schwarzwälder Spezialitäten wie geräucherte Forelle, Rollschinken mit Holzofenbrot und viele selbst gemachte Kuchen. Zum Mitnehmen sind außerdem Dinkelbrot und geräucherte Forelle erhältlich.