Es soll ein Beitrag zur Müllvermeidung sein, die neuste Veränderung in der Unterkirnacher Spielscheune. Ab Januar werden die Gäste nicht mehr von Einwegtellern aus Papier und mit Einwegbesteck aus Plastik essen. Stattdessen kommt Geschirr aus Kunststoff, aus Melamin zum Einsatz, wie Bürgermeister Andreas Braun und Spielscheunenleiterin Petra Vaas nun bekannt gaben.

„Es gibt zukünftig bei uns kein Einweggeschirr mehr. Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagte Bürgermeister Braun. Die Einrichtung habe durchschnittlich 20 bis 25 Geburtstagsfeiern pro Woche. Dabei entstehe jede Menge Müll, gerade weil die Feiernden ihre Verpflegung selbst mitbringen dürfen. Neben dem ökologischen Aspekt habe dies auch ökonomische Auswirkungen. Denn die Entsorgung des Mülls koste wiederum Geld.

Mit dem neuen Geschirr aus Kunststoff sollen also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Das hat aber auch finanzielle Auswirkungen für die Besucher. Bisher kostete die Reservierung für eine Geburtstagsfeier fünf Euro. Ab Januar steigt der Preis auf acht Euro, wobei zehn Gedecke inklusive sind. Jedes weitere kostet zusätzlich 80 Cent. „Ich finde es gut, dass man diese Einrichtung immer wieder weiterentwickelt“, so der Bürgermeister abschließend.