Der Tauchsportclub Unterkirnach befindet sich in einer Phase von Veränderungen. Das wurde am Samstagabend im Rahmen der Hauptversammlung deutlich. So ringen die Tausportler beispielsweise um wieder idealere Trainingszeiten für ihre Jugend im Unterkirnacher Hallenbad. Die Wahlen ergaben Änderungen im Vorstand und gleich mehrere Mitglieder zeigten Diskussionsbedarf zu verschiedenen Vereinsfragen.

Zunächst begann die Hauptversammlung mit dem Rückblick auf die vergangenen Monate. Im Mai reisten vier Mitglieder zu einer Tauchsafari nach Ägypten. Im September wurde an der Donau gewandert und auch eine Weihnachtsfeier und das Silvestertauchen in Überlingen durften im Jahresprogramm nicht fehlen. Änderungen gab es im Bereich der Jugendarbeit des Vereins. Im vergangenen Jahr war Klaus Kramer noch Jugendtrainer. Er berichtete von einer erfolgreichen Arbeit mit rund 20 Jugendlichen, von denen mehrere erfolgreich die Prüfungen zu Schnorchel-, Apnoe- und Tauchsportabzeichen ablegten. In Theorieabenden wurden die wichtigen Grundlagen des Tauchsports vermittelt. Die Freiwasserausbildung erfolgte am Matschelsee.

Mittlerweile ist Klaus Kramer als Jugendleiter zurückgetreten. Werner Strehl übt das Amt jetzt als sein Stellvertreter aus. Er sieht allerdings die Perspektive für die Jugendarbeit eher schwierig. So fehle aktuell ein weiterer Jugendtrainer und auch die durch die Gemeinde Unterkirnach von Freitag auf Montag verlegten Trainingszeiten seien keineswegs ideal.

Werner Strehl ist auch Schatzmeister des 67 Mitglieder zählenden Vereins. Trotz einer Erhöhung der Hallenbadgebühr um 50 Prozent auf jetzt 1250 Euro im Jahr konnte er einen ausgeglichenen Kassenbericht vorweisen. Gesprächsbedarf herrschte im Tauchsportclub dann am Ende der Versammlung. Zum einen schwang bei Vorsitzendem Heiko Trautner Frust über das fehlende Engagement der Mitglieder mit. Mehrere Mitglieder stellten dagegen den Wunsch nach strukturellen und organisatorischen Änderungen im Vorstand in den Raum.