Nachgefragt, wie hoch die Auflage sein wird, wurde geantwortet: 1500 Exemplare werden vorhanden sein. Sicher ist, dass im Rathaus auf der Tourist-Information dann für drei Euro Exemplare zum Verkauf angeboten werden. Noch sind die Vorstandsmitglieder damit beschäftigt, Verkaufsstellen beim örtlichen Handel einzurichten. Als sicher gilt, dass die Festschrift im Narrendorf und an den Hallenveranstaltungen zu haben ist. Der gesamte Vorstand ist zuversichtlich, dass das klappen werde. Der Verkauf soll auch während des großen Umzugs am Sonntag, 5. Februar, ab 13.30 Uhr, stattfinden.

Ab Freitag, 3. Februar, wird Unterkirnach total in die Jubiläumsfeierlichkeiten eintauchen. So werden am Sonntag bis zu 4000 Hästräger erwartet, was einen hohen logistischen Aufwand mit sich bringt. Zeitgleich findet der siebte Schwarzwälder Narrentreff in Unterkirnach statt. All das haben die Mitarbeiter an der Festschrift hinter sich gelassen, um sich seit März 2016 anfänglich monatlich zu treffen. Je näher der redaktionelle Schlusstermin gekommen ist, desto häufiger fanden die Treffen statt. Gegen Ende wöchentlich, auch mehrmals. Das Korrekturlesen nahm alle Beteiligten nochmals in Anspruch.

Nun liegt das erste Vorabexemplar vor, das sich mit 80 Seiten präsentiert. „Wir sind ganz bewusst zu einer Druckerei in der Umgebung gegangen“, sagt Vorsitzender Uwe Kreuzpointer. Dabei sei man bei einem Betrieb in Villingen gelandet. Der Inhalt ist so wechselvoll wie die Geschichte der Zunft. Beinahe kriminalistische Begabung war gefordert, um die Namen auf den reichlich vorhandenen Bildern in die Reihenfolge zu bringen. Zum Glück sind bei den Festschriftredakteuren alteingesessene Unterkirnacher, die sich an viele Begebenheiten und Namen erinnern.

In der Festschrift wird es einen kurzen geschichtlichen Abriss zur Gemeinde geben. Dabei wird auf die erste Gründung der Kieschtockzunft 1935 mit dem ersten Vorsitzenden Josef Hug verwiesen. Nach der Wiedergründung 1967 mit 46 fasnachtsbegeisterten Personen am Aschermittwoch des Jahres, ging es ständig aufwärts mit der Zunft. Heute sind 300 Gesamtmitglieder eingeschrieben, 160 sind aktiv und 140 passiv. Zu den Urgesteinen der Gründerzeit gehören Josef Hug Senior, Alfons Günter, Alfred Rapp, Alfred Neumann und Rupert Winterhalter. Die Aufmerksamkeit in der Festschrift gilt den einzelnen Gruppen und Hästrägern. Die verschiedenen Brauchtumsgruppen werden vorgestellt. So die Zinkenräte, derer es aktuell neun gibt. Mit vorgestellt werden die Trachtenfrauen, die Narrenfigur Kieschtock von 1935 und nach der Wiedergründung 1967. Emil Wäscher hatte nach dem Krieg noch das Original Häs von 1935. Die Flegler, das Holzwieb, Beerewieble und der Fanfarenzug sind weiter Figuren der Fasnet in Unterkirnach. Mit dem Beitrag „isere Fasnet“ wird auf die Besonderheiten der Fasnet in Unterkirnach hingewiesen.

Es gibt auch eine Rubrik über Anekdoten über die vergangenen Jahre.


Redaktionsteam

Die Redaktion, Text- und Bildauswahl haben Regina Bächle, Roland Dufner und Jürgen Weißer übernommen. Wilfried Rohde zeichnet für das Layout und die Gestaltung verantwortlich.