Beste Stimmung herrscht bei Teilnehmern und Zuschauern des Dienstagumzugs in Mönchweiler. Die Narrenzunft hatte sich das perfekte Umzugswetter definitiv verdient. Davon sind Schelbmuler und Mähl-Bolle überzeugt, war doch in den Vorjahren „echtes Sauwetter“.

Um 14 Uhr eröffnete der Musikverein mit Dirigent Thomas Riedlinger den Umzug mit dem Mönchweiler Narrenmarsch. Vom Weiherdamm zog der Zug bis zur Alemannenhalle, wo die letzten Fasnetstunden kräftig gefeiert wurden.

Als prall gefüllte Schokobonbons war der Kaninchenzuchtverein beim Umzug mit von der Partie. Mit den Eich-Wibern und ihrem Wächter aus Villingen war auch ein ganz junger Fasnetverein dabei. Die Glasbachhexen aus Buchenberg, die Mönchweiler Honigbienen und die Neuhausener Musiker sind beim Umzug am Fasnetdienstag in Mönchweiler regelmäßig zu Gast.

In der Alemannenhalle sorgten nach dem Umzug der Musikverein Mönchweiler und die Musiker aus Neuhausen für beste Stimmung. Der Nachwuchs der Narrenzunft erhielt für seinen Tanz noch einmal Beifall.

Dann geschah, was die Narrenzunft eventuell sogar zu vermeiden hoffte, denn sie rief den Bürgermeister Rudolf Fluck vor der vereinbarten Zeit zur Schlüsselrückgabe auf die Bühne. Zwar bestand dieser die neuerliche Verkehrsprüfung. Doch auch die eigens auf die Bühne mitgebrachte weibliche Begleitung konnte nichts daran ändern, dass der Schultes vergaß, seinen Gebührenbescheid vom Rathaussturm zu begleichen. Nun geht die Fasnet in Mönchweiler noch um mindestens einen Tag in die Verlängerung. Wenn Rudolf Fluck am Aschermittwoch um 9 Uhr im Rathaus seine Weinschulden gegenüber der Zunft begleicht, erhält er den Schlüssel zurück.