Die Blutspuren verdichteten sich vor einer Wohnungstür, sodass davon auszugehen war, dass sich in dieser Wohnung eine verletzte oder hilflose Person befinden könnte. Die Polizeibeamten entschlossen sich zur gewaltsamen Öffnung der Wohnungstür, nachdem auf Klopfen und Klingeln niemand reagierte. Bei der Überprüfung der Wohnräume wurde kein Verletzter oder eine andere Person gefunden.

Stattdessen merkten die Polizeibeamten, dass in der Wohnung kurz zuvor Marihuana konsumiert worden war. Der Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Rottweil holte beim Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Rottweil die Anordnung zur Wohnungsdurchsuchung ein. Dabei wurden Rauchgeräte, Marihuana und eine Aufzuchtbox mit Marihuanapflanzen gefunden. und als Beweismittel durch die Polizei in Verwahrung genommen.

Dass ein oder mehrere Nutzer der Wohnung sich möglicherweise blutende Verletzungen zugezogen haben könnten, ließ sich anhand der in der Wohnung festgestellten Vielzahl von Messern und anderen Schneidwerkzeugen durchaus nachvollziehen. Die Wohnung wurde bis zum Erreichen eines Verantwortlichen durch die Polizei versiegelt.

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