Die Überprüfung der Fahrzeuge führte zur Feststellung von erheblichen Veränderungen der lichttechnischen Einrichtungen, unzulässigen Tieferlegungen durch Einbau von Gewindefahrwerken, Bodenfreiheit von wenigen Zentimetern, und weiteren, durch die Polizei in einer Mitteilung als „skurril“ bezeichneten, technischen Manipulationen an den Fahrzeugen.

Rauschgiftspürhund geht auf die Suche

Auch die Fahrtüchtigkeit der kontrollierten Fahrzeuglenker gab in einem Fall Anlass zu Beanstandungen. Nachdem die Polizeibeamten an der Kontrollstelle auf den Geruch von Cannabis-Produkten aufmerksam wurden, zogen sie zur Suche nach möglicherweise in den Fahrzeugen mitgeführten Betäubungsmitteln einen Rauschgiftspürhund der Polizeihundeführerstaffel Rottweil zu.

Noch bevor der Polizeihund alle Fahrzeuge abgesucht hatte, übergab einer der kontrollierten Männer im Alter von 30 Jahren unter dem Eindruck des suchenden Hundes von sich aus eine geringe Menge Haschisch an die kontrollierenden Polizeibeamten.

Weiterfahrt wird untersagt

Die festgestellten Verstöße werden bei der zuständigen Bußgeldbehörde zur Anzeige gebracht. Eine Weiterfahrt mit den beanstandeten Autos wurde bis zur Behebung von verkehrswidrigen Zuständen untersagt. Die vorgelegten Betäubungsmittel wurden in Verwahrung genommen. Sie führen zur Vorlage einer Strafanzeige gegen den Tatverdächtigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Polizei erhebt Sicherheitsleistungen

Die Überprüfung des 30-Jährigen, der das Haschisch übergeben hatte, führte hinsichtlich seiner Fahrtauglichkeit zur Feststellung einer aktuellen Beeinflussung durch vorausgegangenen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Urintest reagierte positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC, weshalb dem Betroffenen wegen Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln in der Klinik eine Blutprobe entnommen wurde. Soweit es geboten erschien, wurden von den Betroffenen Sicherheitsleistungen erhoben.