162 Zuwiderhandlungen notierten die Beamten laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz und sie brachten dabei 50 Verstöße gegen die aktuell gültige Corona-Verordnung zur Anzeige. Die Betroffenen erwartet nun ein empfindliches Bußgeld.

Meist nur mündliche Verwarnungen

Der Großteil der meist im öffentlichen Raum Angetroffenen war nicht zu beanstanden oder musste nur mündlich verwarnt werden, weil die Verstöße gering waren und sich die Betroffenen einsichtig verhielten. Überwiegend stellte die Polizei Verstöße gegen die Maskentragepflicht, unzulässige private Ansammlungen oder Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre fest. 34 Personen waren noch nach 20 Uhr ohne triftigen Grund unterwegs und 63 trugen bei Kontrollen keine Schutzmasken, obwohl dies erforderlich gewesen wäre. Dies oft aus Nachlässigkeit oder angegebener Unkenntnis der geltenden Beschränkungen.

Schleuderübungen auf Parkplätzen

Auch Jugendliche und Heranwachsende, die sich in der Öffentlichkeit teils ohne Maske, mit fehlendem Mindestabstand und ohne triftigen Grund trafen, mussten beanstandet werden. Wie zum Beispiel zehn junge Leute in Gosheim, die sich mit ihren Autos am Feiertag trafen und bei winterlichen Verhältnissen Schleuderübungen auf Parkplätzen und Straßen machten. Nicht nur, dass ihr Verhalten gefährlich war und gegen die Ausgangsbeschränkung verstieß, sondern sie verhielten sich gegenüber den Polizeibeamten auch noch respektlos und uneinsichtig.

Die Kontrollen gehen weiter

Die Polizei werde auch in den folgenden Tagen und Wochen die Einhaltung des Infektionsschutzes regelmäßig überwachen, heißt es abschließend.