„Dann werden wir im Kreisimpfzentrum (KIZ) von Montag bis Freitag impfen“, so Bär. Zuletzt waren lediglich der Mittwoch sowie Freitag und Samstag Impftage, da es zu wenig Impfstoff gibt.

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Wöchentlich stehen dem Landkreis im Moment 150 Dosen für die Impfaktion im KIZ bereit. Von den vorhandenen, lediglich 450 Impfdosen pro Woche werden 300 für die mobilen Impfteams benötigt, die in den Pflegeheimen unterwegs sind. Dort ist allerdings laut Landrat Bär nun die Erstimpfung aller Bewohner abgeschlossen. Bis zum 24. Februar wolle man auch die Zweitimpfung überall verabreicht haben. „Wenn dann der Impfschutz eintritt, erwarten wir keine wesentlichen neuen Fallzahlen aus den Pflegeheimen mehr“, betonte der Kreischef.

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Parallel wurde mit der Impfung von Rettungsdienst- und Klinikpersonal begonnen. Stefan Bär bestätigte, dass das Anmeldeverfahren für die Corona-Impfungen, das in jedem Fall absolviert werden muss, nicht einfach sei. Man erhoffe sich aber eine Änderung. Das Land habe ein Rückruf-System angekündigt. Bär: „Wenn das Recall-System käme, wäre es in jedem Fall eine Verbesserung.“

Durchbruch dürfte noch Monate dauern

Weniger hoffnungsvoll zeigte sich der Landrat, was die baldige Steigerung des gelieferten Impfstoffs angeht. Die Frage, wann er mit der Lieferung von deutlich mehr Impfstoff für die restliche Bevölkerung rechne, beantwortete Landrat Bär zögernd. „Eigentlich sollte Ende Februar mehr kommen, einen richtigen Durchbruch gibt es aber vermutlich erst im April oder Mai.“