Der Landkreis Tuttlingen regelt die Ausgangsbeschränkungen per Allgemeinverfügung. Sie tritt ab Freitag, 13. Februar, in Kraft und gilt bis zum 28. Februar. Wer seine Wohnung oder sonstige Unterkunft zwischen 21 Uhr – bisher galt hier 20 Uhr – und 5 Uhr verlassen möchte, muss triftige Gründe angeben können.

Dazu gehören unter anderem berufliche und ehrenamtliche Tätigkeiten, der Besuch von Ehe- und Lebenspartner in deren Wohnung, die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, die Betreuung von Minderjährigen und Hilfsbedürftigen, die Versorgung von Tieren und – ein aktueller Anlass – Wahlwerbung.

Der Kreis kehrte vor einigen Tagen unter die Inzidenz von 100 zurück, die Zahlen gehen langsam, aber kontinuierlich zurück. Ziel sei es weiterhin, unter den Schwellenwert von 50 zu sinken, um schon bald von den dann möglichen Lockerungen zu profitieren, hieß es am Donnerstag in einer Mittteilung des Landratsamtes.

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„Die Entwicklungen bei uns im Kreis gehen in die richtige Richtung. Ich möchte mich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ausdrücklich bedanken, die durch ihr Verhalten einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Infektionszahlen geleistet haben“, wird Landrat Stefan Bär in der Mitteilung wörtlich zitiert. Entscheidend sei nun, den gemeinsamen Erfolg nicht schon bald wieder durch unüberlegtes und vorschnelles Handeln aufs Spiel zu setzen.

Weiterhin ihre Gültigkeit behalten hingegen die Kontaktbeschränkungen. Wie bisher sind private Zusammenkünfte und Treffen nur für maximal fünf Personen aus einem Haushalt und eine weitere Person aus einem anderen Haushalt möglich. Kinder unter 14 Jahren werden nicht gezählt.