Das Coronavirus hat das erste Todesopfer im Landkreis Tuttlingen gefordert: Ein 89-jähriger Mann starb nach Angaben des Landratsamts im Klinikum Tuttlingen. Er war an dem Virus erkrankt und zählte aufgrund seiner Vorerkrankungen zu den Risikopatienten.

Fast halbiert hat sich die Zunahme der bestätigten Corona-Infizierten im Landkreis Tuttlingen am Dienstag gegenüber Montag. Am Montag stieg die Zahl um 15 auf 32, am Dienstag nur noch um acht auf 40 an. Doch man rechnet auch im Landratsamt mit steigenden Zahlen. Am Mittwoch waren Stand 17 Uhr 27 neue bestätigte Fälle beim Landratsamt bekannt. „Stand heute haben wir 67 bestätigte Fälle im Landkreis Tuttlingen„, informierte Julia Hager, Sprecherin des Landratsamts Tuttlingen am Mittwochnachmittag auf Anfrage. Sie bestätigte auch den Tod des 89-jährigen Patienten im Klinikum Tuttlingen und verwies dabei noch einmal auf die dort geltenden Schutzmaßnahmen. Verdachtsfälle würden sich auf der Isolierstation befinden.

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Die meisten bestätigten Infizierten hat Trossingen mit neun, gefolgt von Spaichingen und Tuttlingen mit jeweils sieben, gefolgt dann von der Region Geisingen mit sechs. Seit Dienstag ist die Fritz-Erler-Schule in Tuttlingen Corona-Zentrum, bisher wurden die Proben in den Räumen des DLRG genommen, wie aus der neuesten Mitteilung des Landkreises hervorgeht. Auf steigende Fallzahlen hat sich auch das Klinikum vorbereitet, in der mobilen Bettenstation können bis zu 100 stationäre Patienten aufgenommen werden.

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Planbare Behandlungen werden auf Notfälle beschränkt. Landrat Stefan Bär appelliert an die Bevölkerung, sich zurückzunehmen um die Zahl weiterer Infektionen zu verlangsamen. Der Kreis rechnet aufgrund von Erfahrungen anderer Kreise mit steigenden Zahlen.