Wie die Polizei mitteilt, waren die drei unfallbeteiligten  Autos auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Stuttgart unterwegs. Aufgrund einer eingerichteten Tagesbaustelle im Bereich der Anschlussstelle Villingen-Schwenningen kam es auf dem linken Fahrstreifen zu einem Rückstau.

Eine voranfahrende 37-jährige Frau mit einem Chevrolet Aveo sowie eine dahinter fahrende 27-jährige Fahrerin eines Multivans erkannten den Rückstau und bremsten ihre Fahrzeuge ab. Dagegen reagierte ein 64-jähriger Fahrer eines VW Tiguans viel zu spät und fuhr fast ungebremst in das Heck des abbremsenden Passats der 27-Jährigen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Passat nach links abgewiesen und prallte gegen die Betontrennwand des Mittelstreifens. In der Folge kippte der Passat zur Seite und rutschte noch gegen den abbremsenden Chevrolet der voranfahrenden 37-jährigen Frau.

Bei dem Unfall wurde der 64 Jahre alte Unfallverursacher schwer verletzt. Die Fahrerin des Passats und ein 41-jähriger Beifahrer im Chevrolet zogen sich leichte Verletzungen zu.

Der schwer verletzte Lenker des Tiguans und die Passat-Fahrerin wurden mit zwei der drei eintreffenden Rettungswagen in das Schwarzwald-Baar Klinikum gebracht. Der 41-Jährige Beifahrer des Chevrolets wurde noch an der Unfallstelle ambulant behandelt.

Auch ein Rettungshubschrauber war für die ersten Rettungsmaßnahmen eingesetzt.

Die Autobahn musste während der Unfallaufnahme und bis zur Bergung der beteiligten und nicht mehr fahrbereiten Autos zeitwiese voll gesperrt werden. Hierbei entstand ein Rückstau von über sechs Kilometer bis zum Autobahnkreuz Bad Dürrheim.

Der während der Sperrung auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart zum Erliegen gekommene Verkehr wurde über den Standstreifen aus dem Bereich der Unfallstelle abgeleitet. Die Autobahnmeisterei übernahm in der Zwischenzeit die Reinigung der Fahrbahn im Bereich der Unglücksstelle. Danach konnte der Verkehr wieder freigegeben werden.