Mit mehreren Kollisionen hat die Trunkenheitsfahrt eines 40 Jahre alten Autofahrers am Donnerstagmorgen geendet. Schließlich trugen ihn vier Beamte zur Blutentnahme, meldet die Polizei nun. Der Mann war gegen 7 Uhr mit seinem Wagen mit hoher Geschwindigkeit in der Heinz-Mecherlein-Straße unterwegs, prallte zunächst gegen den erhöhten Randstein eines Kreisverkehrs. Dann fuhr er auf den angrenzenden Grünstreifen. Nach Überfahren eines Verkehrsschildes streifte der Mann die Umrandung des Verkehrsteilers in der einmündenden Christian-Messner-Straße, fuhr schließlich auf dem Gehweg weiter und touchierte noch eine Straßenlaterne.

Trotz seines erheblich ramponierten rechten Vorderrades setzte er seine Fahrt in Richtung Steppach und weiter in Richtung Industriegebiet Eglishalde fort, wo er auf einem Firmengelände stehen blieb. Mittlerweile wurde er von zwei Unfallzeugen verfolgt. Als der Mann dort weiterfahren wollte, stellte ein Unfallzeuge seinen Wagen quer in die Straße und verhinderte die Weiterfahrt. Den eintreffenden Polizisten war es nicht möglich, den Betrunkenen einen Atemalkoholtest machen zu lassen.

eshalb wurde eine Blutentnahme angeordnet. Vor dem Gesundheitszentrum in Spaichingen weigerte sich der Mann aus dem Streifenwagen auszusteigen. Deshalb hoben ihn vier Polizisten aus seinem Sitz und trugen ihn zum Arzt. Dort wollte sich der 40-Jährige kein Blut abnehmen lassen. Ihm wurden Handschellen angelegt. Seinen Führerschein gab er dann freiwillig ab. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von gut 3000 Euro.