Sie sehen ganz unscheinbar aus – und doch stellen sie einen Quantensprung in Sachen Internetverbindung der beiden weiterführenden Schulen Tribergs dar: Die Richtfunkantennen an den beiden Schulen sowie auf dem Dach des Kurhauses.

„Auch für uns Neuland“

Nicht ohne Stolz kamen Bürgermeister Gallus Strobel, GVV-Geschäftsführer Alexander Kutzner und Marina Stiegeler vom gleichnamigen Internetservice zusammen, um dieses Ereignis zu präsentieren. „Eine Funklösung war auch für uns Neuland“, gestand die Vertreterin des Breitband-Betreibers Stiegeler. Immerhin steht dem Schwarzwaldgymnasium und der Realschule Triberg nun „schwimmend“ – das bedeutet, die Schulen teilen sich die Lösung – jetzt ein Gigabit pro Sekunde als Übertragungsrate zur Verfügung.

Normalerweise nur für große Firmen

Allerdings sei durch die schwimmende Lösung auch eine deutlich höhere Abnahme zu Lasten der jeweils anderen Schule möglich. Eine so hohe Übertragungsrate erhielten normalerweise nur große Firmen, so Stiegeler. Es handle sich um eine hochprofessionelle Richtfunklösung auf einer völlig autarken Funkstrecke.

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Möglich dank Digitalpakt Schulen und Standortgunst

Ermöglicht wurde die rund 44  000 Euro teure Maßnahme als schnelle Lösung durch den Digitalpakt Schulen und die direkte Sicht vom Kurhaus zum Gymnasium und von dort zur RST, wie GVV-Geschäftsführer Alexander Kutzner feststellte.

Arbeiten in der Realschule laufen

Voraussetzung war der Anschluss des Kurhauses ans Breitbandnetz und die Verkabelung desselben sowie der beiden Schulen. Im Gebäude des Gymnasiums sei dies bereits geschehen, in der Realschule laufe das jetzt in den Herbstferien.

Glasfaser wäre deutlich teurer gewesen

Im Haushalt des Gemeindeverwaltungsverbands seien die Kosten dargestellt. „Eine Lösung über Glasfaserleitungen hätte wesentlich länger gedauert und wäre auch deutlich teurer gewesen“, so Bürgermeister Gallus Strobel und Kutzner unisono. Stiegeler betreibe auch diese Lösung und stehe 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche zur Verfügung. Er sei sehr dankbar für die sehr gute Zusammenarbeit mit Stiegeler, betonte der Bürgermeister.

„Die Schulen sind nun digital bestens gerüstet, auch für eventuell erneut notwendig werdende Homeschooling-Maßnahmen“, wusste Alexander Kutzner – diese Lösung stelle eine ausgezeichnete Werbung für den Schulstandort Triberg dar.

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