Zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz mussten am Montagmorgen die Rettungskräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz ausrücken. Am Ortseingang Nußbach war eine 21-jährige Fahrerin mit ihrem Auto von der Fahrbahn abgekommen und für 150 Meter eine abschüssige Wiese hinab gerollt.

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Das Unglück hatte seinen Lauf genommen, als die Autofahrerin gegen 9.30 Uhr mit ihrem Kleinwagen auf der Bundesstraße 33 in Richtung Triberg unterwegs gewesen war. Am Ortseingang von Nußbach in Höhe des Friedhofs geriet die 21-Jährige aus derzeit noch ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und rollte mit dem Fahrzeug rund 150 Meter über eine abschüssige Wiese und überquerte ein schmales Bachbett, bevor der Wagen im Vordertalbach zum Stehen kam.

Zeugen helfen der verunglückten Frau

Mitarbeiter einer Firma an der Bundesstraße beobachteten den Unfall und eilten an die Unglücksstelle. Sie befreiten die verunglückte Frau aus dem Fahrzeug und kümmerten sich um die Fahrerin, bis die Rettungskräfte eintrafen. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, der die verletzte Frau in ein Klinikum flog.

Ein Rettungshubschrauber bringt die verletzte Frau in ein Klinikum. Bilder: Roland Sprich
Ein Rettungshubschrauber bringt die verletzte Frau in ein Klinikum. Bilder: Roland Sprich | Bild: Sprich, Roland

Die Feuerwehrabteilungen Triberg und Nußbach waren mit 24 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Wie Einsatzleiter und Gesamtkommandant Jens Wallishauser sagte, haben die Rettungseinrichtungen an dem zehn Jahre alten Kleinwagen funktioniert.

Airbags funktionieren immer noch

Die Airbags haben durch den Aufprall an dem Bachufer ausgelöst und die Frau so möglicherweise vor schwereren Verletzungen geschützt. „Vor ein paar Jahrzehnten hätte so ein Unfall weitaus schwerere Folgen für die Insassen gehabt“, so Wallishauser weiter.

Wiesenschonende Auto-Bergung

Um die Wiese nicht durch das schwere Abschleppfahrzeug zu beschädigen, wurde die Bergung des havarierten Fahrzeugs über die Vordertalstraße vorgenommen. Dazu mussten die Feuerwehrkräfte zunächst einige kleinere Bäume entlang des Bachbetts entfernen.

Am Auto der jungen Frau entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 3 000 Euro. Die Bundesstraße 33 war während der Dauer der Unfallaufnahme zum Teil für die Landung des Hubschraubers gesperrt. Der Verkehr wurde halbseitig an der Unfallstelle umgeleitet.