Beim Datum haben sich offenbar übermütige Nachtschwärmer gründlich geirrt: Wohl bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag haben sie zwei Schilder an den Ortseingängen von Triberg und Schonach vertauscht.

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Eigentlich müsste jeder wissen, dass der 1. Mai, an dem solche Scherze vollkommen üblich sind, längst vorbei ist. Doch die Einheimischen schmunzelten trotzdem über diesen Schabernack. Und die Schonacher kombinierten auch gleich messerscharf, dass die Scherzbolde wohl in ihrem Skidorf wohnen dürften.

Total degradiert

Schließlich wurde die berühmte Wasserfallstadt total degradiert, obwohl es dort von Touristen aus aller Welt nur so wimmelt. In Zukunft müsse es wohl heißen „Triberg bei Schonach“, wie es ein Schönwälder im Gespräch mit unserer Zeitung schmunzelnd formulierte. Doch bei den vielen Touristen, die am Wochenende in der Region unterwegs waren, sorgte der Juli-Scherz sicher für reichlich Verwirrung. Denn deren Navis dürften eine gänzlich andere Route vermeldet haben, als die Ortsschilder auswiesen.

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Bei der Einfahrt in Triberg von der Geutsche her prangt am Straßenrand das gelbe Schild „Schonach“. Und wer von Schönwald nach Schonach fährt, kann bei der Einfahrt neben dem Fahrradladen Bike Ranch zu seiner Überraschung „Stadt Triberg“ lesen. Doch etwas kann nicht stimmen, denn im Hintergrund – von einem Baum teilweise verdeckt – jubeln auf dem Schonacher Willkommensschild die vier Weltmeister und Olympia-Sieger, die der ganze Stolz der Dorfbewohner sind.

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Obwohl der nächtliche Streich vom Datum her eigentlich nicht ganz passt, bildet er trotzdem eine originelle und gelungene Abwechslung in der ruhigen Corona-Zeit. Aber sicher wird es nicht lange dauern, bis Bauhof-Mitarbeiter der beiden Gemeinden die vertauschten Ortsschilder wieder an der richtigen Stelle in Triberg und Schonach aufgehängt haben. Fragt sich nur, welche Kommune zuerst die Initiative ergreift. Wetten, dass es die Triberger sind?

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