Das Vereinsleben des Schwarzwaldvereins Triberg ist aufgrund der Corona-Krise derzeit auf ein Minimum heruntergefahren. „Immerhin gibt es nun die Chance, dass vielleicht ab Mitte Juni wenigstens vereinzelte Aktivitäten unter besonderen Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen werden können“, informiert Vorsitzender Wolfgang Gissler.

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„Allerdings“, so Gissler, „muss der Verein dazu von seinem seit den 1950er-Jahren gültigen Prinzipien abweichen, bei Wanderungen grundsätzlich auf Privatfahrzeuge zu verzichten.“ „Wir sind uns darüber im Klaren, dass dies gerade in einer Zeit, in der das Umweltbewusstsein endlich einen höheren Stellenwert genießt, nicht überall gut ankommt. Aber angesichts der Scheu vieler Mitbürger vor Bus– und Bahnfahrten kann dadurch wenigstens ein vermindertes Programm durchgeführt werden“, informiert der Vorsitzende in einer Pressemitteilung weiter. „Ein Großteil der im Wanderplan angekündigten Wanderungen kann so nicht stattfinden, da sie als Zielwanderungen geplant sind“, sagt Gissler. Stattdessen wird der Verein zunächst Rundwanderungen in der näheren Umgebung mit Privatfahrzeugen anbieten. „Wann der Stöcklewaldturm wieder bestiegen werden kann, müssen wir noch mit dem Landratsamt abklären. Auch für das am 18. Juli geplante Fest zum 125-jährigen Bestehen stehen die Zeichen nicht zum Besten“, so Gissler. „Der freie Zugang zur Aussichtsplattform für alle Besucher wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, da es keine Möglichkeit gibt, Ein- und Ausgang zu trennen“, gibt der Vorsitzende ferner bekannt.

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„Aber es gibt auch Erfreuliches“, betont Gissler gegenüber unserer Zeitung. „Unsere Pächter, Katrin und Christian Volk, haben ab Mittwoch, 20. Mai, die Vesperstube zwar mit den üblichen behördlichen Einschränkungen, aber dem vollen Angebot an heimischen Spezialitäten wieder geöffnet.“

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