„Meine Mutter war selbst hier Bewohnerin – und sie hat mir auf den Weg gegeben, hier tätig zu werden“, erzählte Gottfried Philipp. Er bezeichnet sich selbst als 40er-Jahrgang, weil er findet, dass 80 eine so große Zahl sei. Im Jahr 2000 hatte er das Amt als Heimfürsprecher übernommen, offiziell hat er es eigentlich schon im Januar 2021 übergeben – allerdings war da pandemiebedingt keine Amtsübergabe möglich.

Zur Funktion

„Er hat seine Aufgabe stets mit Bravour erledigt und hat sich dabei immer mit sehr viel Engagement hineingekniet. Und er hat versprochen, dass er ein weiteres Engagement weiter ausführen wird“, sagte zum Abschied der Vorsitzende des Sozialwerks Schwarzwald in Triberg, Bürgermeister Gallus Strobel. Denn noch wesentlich länger sorgt Philipp mit seinen Stammtischen für die Bewohner für Abwechslung.

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„Im Oktober 1988 habe ich, zunächst nur mit Männern, meinen ersten Stammtisch durchgeführt“, erzählt Philipp. Nach langer Corona-Pause habe am 3. Juli der erste Stammtisch des Jahres stattgefunden. Wegen der Erfordernisse der Pandemie wird das Ganze nun etwas arbeitsintensiver, denn die Wohnbereiche werden derzeit einzeln bedient.

Mann der ehrlichen Worte

Auch für Heimleiter Norman Herr ändert sich Vieles. Seit sechs Jahren führt er die Einrichtung und hat nach eigenen Worten gerne mit Philipp zusammengearbeitet – dieser sei stets ein Mann der ehrlichen Worte gewesen.

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Über die kontinuierliche Fortsetzung der Arbeit des scheidenden Fürsprechers freute sich Strobel – und er ist sich sicher, dass die Nachfolgerin mit ihren vielfältigen Erfahrungen eine hervorragende Wahl sei. Auch die Heimaufsicht habe diese Wahl gut geheißen. Die Neue ist in Triberg keine Unbekannte, obwohl sie viele Jahre lang in Berlin gearbeitet hat: Ute Mauscherning ist seit zwei Jahren im Ruhestand und aus der Hauptstadt zurück. Ihr Bruder Mike habe sie auf diese Aufgabe hingewiesen – und das Pflegedienstleitungsteam mit Angelika Landerer und Thilo Hofmann freut sich auf die Zusammenarbeit und stellte der neuen Fürsprecherin auch die Alltagsbegleiterinnen vor, mit denen sie wohl in der nächsten Zeit intensiv zusammenarbeiten wird. „Schön, dass Sie da sind“, wurde sie von Landerer begrüßt.