Auf ein insgesamt gutes Vereinsjahr blickten die Mitglieder des Tennisclubs Triberg bei ihrer deutlich verspäteten Hauptversammlung zurück. Der Vorsitzende Martin Maier richtete Dankesworte an die Aktiven, besonders für den Einsatz beim Herrichten der Tennisplätze.

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Durch die Eigenarbeit, gepaart mit der Hilfe eines Profis halte dies den finanziellen Aufwand im Rahmen, betonte Maier bei der Versammlung im Vereinsheim. Die Plätze seien wieder rechtzeitig einsatzbereit gewesen, sie standen in den ersten Tagen des Monats Mai zur Verfügung, waren aber durch die Pandemie zunächst wenig genutzt. Sehr positiv habe er das Grillfest zum Saison-Abschluss empfunden.

Lieber fünf Jahre mehr

Sportwart Norbert ­Schirmaier hatte die Begegnungen der Rundenspiele der beiden gemeldeten Teams aufgelistet. Die Mannschaft Herren 50 belegte den ersten Platz in der ersten Bezirksklasse und stieg in die zweite Bezirksliga auf. Die Herren 65, bei denen 2020 alles ausgefallen war, sollen im nächsten Jahr in der ersten Kreisliga bei den Herren 60 starten – wobei mehrfach geäußert wurde, dass man eher bei den Herren 65 starten will.

Ein Amt reicht Schirmaier

Schirmaier sagte, dass er das Amt des Sportwarts abgibt, da er seit 2019 als Schatzmeister tätig sei. Als Schatzmeister durfte er, trotz recht hoher Kosten, wieder einen kleinen Gewinn vermelden. Er machte darauf aufmerksam, dass man sich verstärkt um die Mitgliederwerbung kümmern sollte. Unter anderem sollte man mit Gastmitgliedern sprechen, die schon mehrere Jahre als Gast dabei seien und mehr als im eigenen Verein spielten. Zusätzlich gelte es, sich vermehrt um Bandenwerbung und Sponsoring zu bemühen.

Touristisch von Bedeutung

Der Verein zählt 72 Mitglieder, außer den 28 Aktiven sind es sieben Zweitmitglieder, vier Gastmitglieder, ein Jugendlicher, 14 Kinder und 18 passive Mitglieder. Die Kassenprüfer Jürgen ­Schöntges und Friedhelm Weber bestätigten die ausgezeichnete Arbeit des Schatzmeisters, es gebe keine unnötigen Ausgaben. Friedhelm Weber als Vertreter der Stadt stellte fest, dass der Tennisclub durchaus auch touristisch von ­Bedeutung sei. Zudem herrsche eine außergewöhnlich gute und freundschaftliche Atmosphäre, die viele Spieler auch von außerhalb der Wasserfallstadt anlocke.

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Einstimmig wieder gewählt wurden der Vorsitzende Martin Maier, sein Stellvertreter Martin Reiber sowie die Kassenprüfer Jürgen Schöntges und Friedhelm Weber. Schriftführer Franz Janecek stellte sich nach 15 Jahren nicht mehr zur Wahl, sein Amt übernimmt Ralph Feis. Als Nachfolger von Schir­maier wurde Thomas Rist zum Sportwart gewählt. Mit dem Vorschlag von Martin Maier, den Mitgliedsbeitrag auch in diesem Jahr nicht zu erhöhen, waren die Anwesenden einverstanden. Die noch immer gute Finanzlage mache dies möglich.

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