Derzeit sieht der Kurgarten in Triberg etwas öde aus. Das soll sich aber bald ändern. Abgebaut und zerschreddert sind die beiden Pavillons, sowohl der kleine neben dem Kurhaus wie auch der Musikpavillon unterhalb der Burgmauer. Ein guter Teil des zerkleinerten Materials wurde verwendet, um die Brücke zu ersetzen, die einst in den Kurgarten führte. Diese ist nämlich ebenfalls Geschichte.

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Im Juli läutete eine Arbeitsgruppe des Gemeinderats gemeinsam mit Sven Ketterer und Nikolaus Arnold das Ziel ein, dem Kurpark neue Attraktivität einzuhauchen. Kurz darauf begannen bereits die Abbrucharbeiten.

Angebote geprüft

Nun legte die Verwaltung dem Stadtrat die Vergabe der Garten- und Landschaftsbauarbeiten vor. Im August ausgeschrieben, erfolgte nur zwei Tage vor der Gemeinderatssitzung die Submission. Immerhin sechs Angebote lagen laut Bürgermeister Gallus Strobel vor. Nach Prüfung dieser Angebote gab es aus Sicht der Verwaltung ein höchst erfreuliches Ergebnis: „Ich freue mich, dass die heimische Firma King das günstigste und wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat“, strahlte Strobel.

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Der Preis, für den die Firma, die nur wenige hundert Meter entfernt ihren Verwaltungssitz hat, das Vorhaben durchführen will, liegt bei 220.877,37 Euro netto. Entsprechende Mittel stünden zur Verfügung im Haushalt des Eigenbetriebs Tourismus, so Strobel.

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Martin Mayer (CDU) wollte wissen, wo man mit diesem Angebot nun liege, da im Haushalt 260.000 Euro eingestellt seien. Und auch nach diesem Gewerk lägen noch weitere an wie die Elektroarbeiten und die Verlegung von weiteren Versorgungsleitungen. „Wir liegen im Kostenrahmen“, bedeutete ihm der Bürgermeister. Die Vergabe an die Firma King erfolgte einstimmig.

So sieht die geplante Aussegnungshalle aus.
So sieht die geplante Aussegnungshalle aus. | Bild: Kommert

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