Gemeinsam mit dem kaufmännischen Leiter Stefan Bartmer-Freund setzt der Privatdozent viele Projekte um, die den Patienten der onkologischen Reha-Klinik in Triberg zugutekommen. Seit mehreren Jahren forscht der Mediziner zum Thema „Bewegung nach Krebs“, zunächst im Umfeld von universitären Studien, seit rund drei Jahren direkt mit den Reha-Patienten. Wichtig war und ist ihm eine verlässliche Versorgung der Patienten schon vor und auch nach der Reha.

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Mit dem Schwarzwald-Baar-Klinikum hat er beispielsweise eine Kooperation gestartet. Der Sprecher des onkologischen Schwerpunkts im Klinikum in Villingen-Schwenningen, Paul Graf La Rosée, und Thomas Widmann zeichnen gemeinsam mit ihren Physio­therapeuten dafür verantwortlich. Bereits in der Akut-Klinik werden die Patienten mobilisiert, sodass sie körperlich wesentlich fitter zur Reha kommen – was ihnen gerade bei der Umsetzung der bewegungsgestützten Therapie zugute komme.

Vortrag vor 7000 Experten

Beim Kongress der Onkologen werden in der Regel mehr als 1000 Beiträge eingereicht, kaum einer darf dann persönlich vortragen. „Obwohl der Kongress in diesem Jahr coronabedingt nur digital stattfindet, rechnet man mit mehr als 7000 Fachärzten, die diesen Kongress besuchen, da ist es eine ungeheure Ehre, vor den Kolleginnen und Kollegen sprechen zu dürfen“, freut sich der Geehrte. So werde seine Forschungsarbeit enorm gewürdigt.

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Für die Patienten selbst mag aber eine andere Ehrung wesentlich wichtiger sein. Seit 2017 ist die Triberger Reha-Klinik beim „Focus“-Klinik-Vergleich immer unter den Top-Kliniken. Was den Mediziner wie den Kaufmann dabei besonders freut: „Bisher waren wir stets unter den Top-Onkologie-Kliniken, wie auch 2020. Doch diesmal wurde zugleich differenziert zwischen den Einzelindikationen der Onkologie. Daher haben wir diesmal ganz viele Urkunden verliehen bekommen, da wir insgesamt acht Indikationen anbieten.“

Umfangreiches Spektrum

So behandelt die kleine Klinik neben den Wasserfällen Brustkrebs ebenso wie Unterleibskrebs der Frau, Nieren- und Harnleiterkrebs, darunter fällt auch Prostatakrebs, Lungen- und Hautkrebs, Krebs der Schilddrüse sowie Krebsleiden des Magen- und Darmtrakts, Leukämie und Lymphdrüsenkrebs – und übernimmt auch Transplant-Rehas.

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„Für alle zugelassenen Indikationen sind wir ganz vorn dabei, obwohl unser Haus sicher noch viel Renovierungsbedarf hat. Maßgeblich ist die Qualität unserer Behandlung. Und da spielen alle Faktoren eine tragende Rolle, von der Küche über die physikalische wie auch die psychosoziale Komponente sowie das derzeit stark eingeschränkte Freizeitangebot. Dies ist also eine Auszeichnung, an der alle Mitarbeiter im Haus mitgewirkt haben“, so die Klinikleiter.

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