Seit Montag haben die Grundschüler im Land und somit auch die der Raumschaft Triberg wieder Präsenzunterricht. „Freudestrahlend und mit einer Riesenbegeisterung“, so die Aussage aller Schulleiterinnen, seien die Kinder in die Schule gekommen. Und auch die Eltern seien allgemein glücklich über diese Entwicklung, auch wenn es vorläufig nur jede zweite Woche Präsenz-Unterricht gebe, informieren die Schulleiterinnen im Gespräch mit dieser Zeitung.

Endlich wieder mit Freunden im Schulhof toben – auch wenn es auf dem Weg ins Klassenzimmer nur mit Maske geht, ist es wohl ganz wichtig für die Kinder.
Endlich wieder mit Freunden im Schulhof toben – auch wenn es auf dem Weg ins Klassenzimmer nur mit Maske geht, ist es wohl ganz wichtig für die Kinder. | Bild: Kommert

In der Dom-Clemente-Schule Schonach sind, wie auch an der Grundschule in Triberg, zunächst die Klassen eins und zwei an der Reihe, in der nächsten Woche dürfen die Klassen drei und vier kommen. Schonachs Schulleiterin Sabine Emde ist selbst erfreut, dass es weitergeht, auch wenn es noch nicht heißt: „volle Kraft voraus“. Denn weiterhin findet für die Klassen eins bis sieben nur die Notbetreuung statt, außer den jeweils anwesenden Klassen.

Schnelltests vor dem Unterrichtsbeginn

Wie sehr die Schüler dem Unterricht in Präsenz entgegenfieberten, erzählt Emde im Gespräch mit dem SÜDKURIER: „Freudestrahlend und mit Begeisterung haben die Schüler reagiert auf die Nachfrage, ob sie froh sind, dass sie jetzt wieder in die Schule kommen dürfen.“ Emde berichtet zudem, dass sich auch die Lehrer auf ihre Schüler gefreut hatten. Doch vor Unterrichtsbeginn mussten sich alle Bediensteten der Schule einem Schnelltest unterziehen. Eine Testung finde nun zweimal wöchentlich statt.

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Auch aus der Grundschule Triberg kamen begeisterte Rückmeldungen: „Die Kinder des zweiten und vierten Jahrgangs, die nun wieder mit dem Präsenzunterricht starten durften, freuen sich sehr, dass die Schule endlich wieder startet.“

Aufteilung der Klassen

Allerdings, so Schulleiterin Bianca Mey, seien sie traurig, dass sie aufgrund der Corona-Vorgaben nur die Hälfte ihrer Klassenkameraden treffen dürften, da maximal zehn bis 15 Kinder in einen Klassenraum dürfen. Jedoch befinden sich dann letztlich jeweils vier Klassen in der Schule, da die Grundschule Triberg in allen vier Klassenstufen zweizügig ist. Und: „Vorläufig findet der Unterricht verkürzt statt“, so Mey.

Auch an der Richard-Dorer-Grundschule Schönwald freuten sich Mädchen und Jungen wie Lehrkräfte über die Öffnungsperspektive: Zwei Klassenstufen befinden sich ab sofort wieder im Präsenzunterricht, die anderen zwei Klassenstufen befinden sich momentan zu Hause beim Lernen mit Materialien.