Theresa Faller von der Marketingabteilung des örtlichen Energieversorgers hatte sich gemeinsam mit Melanie Beha, die im zweiten Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau derzeit in ihrer Abteilung tätig ist, in die Retsche aufgemacht, um sich persönlich ein Bild zu verschaffen, wofür die kaufmännischen Auszubildenden nun eine Spende überbringen wollten.

Theresa Faller ist in der Marketingabteilung des örtlichen Energieversorgers tätig. Sie betreut die Auszubildenden bei ihrem Projekt.
Theresa Faller ist in der Marketingabteilung des örtlichen Energieversorgers tätig. Sie betreut die Auszubildenden bei ihrem Projekt. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Menschliche Weiterentwicklung ist das Ziel

„Unsere Kaufleute führen im Rahmen ihrer Ausbildung immer ein Projekt durch, bei dem es stets um soziales Engagement und um menschliche Weiterentwicklung geht“, erzählte Faller dazu. Das Projekt werde stets durch die Marketingabteilung begleitet. Wegen der allgegenwärtigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sei das in diesem Jahr nicht ganz einfach gewesen.

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Die vier Azubis hätten sich dazu entschlossen, mit einer Instagram-Aktion online Spenden zu sammeln. Zuvor hatten sie beim Tierheim angefragt, wie sie bei der Renovierung helfen können. Dabei hätten die jungen Leute erfahren, dass dort bereits die Mitglieder des Vereins tätig geworden waren.

Tierschutzvereinsvorsitzende Angie Nock (links), Mischlingsrüde Hom, seine vierbeinige Kollegin Chica mit Melanie Beha – Auszubildende zur Industriekauffrau – beim Tierheim in der Triberger Retsche.
Tierschutzvereinsvorsitzende Angie Nock (links), Mischlingsrüde Hom, seine vierbeinige Kollegin Chica mit Melanie Beha – Auszubildende zur Industriekauffrau – beim Tierheim in der Triberger Retsche. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Die Azubis wollen am Ball bleiben

Nun, bei der Übergabe der Spendensumme von 500 Euro, stellte Melanie Beha als Vertreterin der Azubis fest, dass beispielsweise der Zaun noch eine Auffrischung brauchen könnte. Sie versprach, bei ihren Kollegen Werbung machen zu wollen, sich auch mal als Hunde-Ausführer zu betätigen. „Wir wollen hier im Tierheim nicht nur mit einer einmaligen Spende helfen, ich finde es eine tolle Sache, da wollen wir gerne am Ball bleiben“, sagte sie auch im Namen ihrer Mit-Azubis.

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Angie Nock erzählte, was sie derzeit bewege: „Wir haben viele Anfragen von Neu-Hundehaltern, die sich im Zuge der Pandemie teils recht unüberlegt einen Hund angeschafft haben und manchmal etwas überfordert sind – da helfen wir gerne mit Erziehungstipps“, betonte sie. Geld könne der Verein für die verschiedensten Aktionen zudem immer brauchen, sagte die Vorsitzende. Allein die Tierarztkosten beliefen sich auf etwa 8000 Euro pro Jahr. Sie freue sich darüber, wenn die Projektarbeit der Azubis sich nicht auf eine einmalige Geldspende beschränke, sagte Nock abschließend.