Der Rotary-Club Furtwangen-Triberg hat jetzt einen neuen Präsidenten: Uwe Vollmer aus Schönwald steht nun an der Spitze des Service-Clubs. Der Pfarrer im Ruhestand, der in Schönwald lebt, übernahm die Präsidentschaft von seiner Vorgängerin, der Furtwanger Ärztin Lioba Kühne im Rahmen einer feierlichen Amtsübergabe im Hotel „Ochsen“ in Schönwald.

Viele gemeinsame Unternehmungen

Lioba Kühne ließ das vergangene rotarische Jahr Revue passieren. Es war von vielen gemeinsamen Unternehmungen und erneut von sozialem Engagement unter dem Motto „Miteinander leben und gestalten“ geprägt. Ganz besonders am Herzen liegt dem Club die Jugend. So wurden erneut Preise für die drei besten Abiturientinnen aus Triberg und der Berufsfachschulförderpreis an der Robert-Gerwig-Schule in Furtwangen verliehen.

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Ausgerichtet wurde das Jahreskonzert des Sinfonieorchesters der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen, dieses Mal in Form eines deutsch-französischen Freundschaftskonzerts. Auch ein Benefizkonzert des Rotary-Jugendsinfonieorchesters wurde betreut.

Engagiert gegen Kinderlähmung

Ein besonderes Projekt war ein Nachmittag in Furtwangen für Kindergarten- und Grundschulkinder. „Gebt den Kindern der Welt eine Zukunft ohne Polio“, lautete dabei das Motto, denn dieses rotarische Anliegen im Kampf gegen die Kinderlähmung hat nichts an Bedeutung verloren.

Mit Laternen und Fackeln unterwegs im Kampf gegen Kinderlähmung: Bei der Aktion im Oktober 2019 waren 220 Kinder und fast ebenso viele Erwachsene dabei. Bild: Archiv
Mit Laternen und Fackeln unterwegs im Kampf gegen Kinderlähmung: Bei der Aktion im Oktober 2019 waren 220 Kinder und fast ebenso viele Erwachsene dabei. | Bild: Heimpel

Der Fackel- und Laternenlauf durch Furtwangen mit anschließendem Autorennen und Eisenbahnspielen in der Grundschule sowie einer Tombola mit gesponserten Preisen für die Kinder erbrachte einen Erlös inklusive Spenden von rund 4000 Euro für das Projekt „End Polio Now“. Außerdem unterstützte der Club unter anderem wieder ein Hilfsprojekt in Malawi in Afrika.

Arbeitseinsatz bei Genusswanderung

Wichtig ist den Mitgliedern zudem besonders die rotarische Freundschaft, die durch viele gemeinsame Aktivitäten immer wieder aufs Neue gefestigt wird. Dazu zählen Arbeitseinsätze wie bei der ersten rotarischen Genusswanderung im Hochschwarzwald, wo man eine eigene Station bewirtete.

Ausflug nach Blaubeuren

Ein Ausflug führte den Club nach Ulm sowie nach Blaubeuren. Bei den wöchentlichen Treffen stehen die persönliche Begegnung, interessante Vorträge zu vielen verschiedenen Themen oder auch Betriebsbesichtigungen auf dem Programm.

Corona bremst das Clubleben

Als die Corona-Pandemie begann, wurde das Clubleben zwar ausgebremst, nicht aber die Hilfsbereitschaft: Kunden der Tafel wurden mit Einkaufsgutscheinen für andere Märkte ausgestattet, solange die soziale Einrichtung selbst geschlossen bleiben musste. Und an die Bewohner und die Belegschaften der Seniorenheime wurde auch gedacht: An Ostern – dieses Mal für viele Corona-bedingt ein eher einsames Fest – wurden kleine Schokohasen verteilt.

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Die scheidende Präsidentin, die ihr Amt nun turnusgemäß nach einem Jahr weitergab, bedankte sich bei ihrem gesamten Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit und überreichte die Amtskette an ihren Nachfolger. Er wünscht sich, dass alle ein „ereignisreiches, unterhaltsames, spannendes, einladendes und auch lustiges Jahr“ haben – „ein Jahr, in denen wir Türen öffnen und neue Möglichkeiten finden – trotz Corona“, hofft der neue Präsident. Geplant ist unter anderem ein Projekt mit dem Titel „Plants for Planet“ und ein Elfmeterschießen beim FC Schonach. Zwei weitere Projekte gemeinsam mit den jungen Rotaractern sind ebenfalls angedacht.

Geehrt wurde Clubmitglied Daniela Schneider. Sie kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Rotaryclubs Furtwangen-Triberg. Ihr verlieh Lioba Kühne die Paul-Harris-Medaille.

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