Aus dem Stiftungsrat berichtete Vorsitzender Gerald Sandner dem Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrgemeinde „Maria in der Tanne“ in jüngster Sitzung. Einige Projekte konnten vorangetrieben werden, andere wurden neu gestartet.

Zum Jahresende soll das Pfarrbüro in Schönwald geschlossen werden, da es kaum noch aufgesucht werde.
Zum Jahresende soll das Pfarrbüro in Schönwald geschlossen werden, da es kaum noch aufgesucht werde. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Geschlossen werden soll zum 31. Dezember das Pfarrbüro in Schönwald – die Gründe lagen auch in der Corona-Pandemie. Das Pfarrbüro werde kaum noch angefragt, Besucher kämen laut Theodora Fattler praktisch keine mehr – da heiße es Kosten sparen. Aus den Räumen soll, zusammen mit denen der Pfarrbibliothek, eine Mietwohnung entstehen – es gebe bereits Anfragen, bestätigte Fattler. Die Bibliothek soll dann in die Erdgeschossetage umziehen, die der Pfarrei erhalten bleibt mit dem Pfarrsaal. Der Pfarrgemeinderat beschloss, diesen Schritt mitzugehen. Sandner sprach dazu an, dass man aus Kostengründen irgendwann wohl nur mehr ein gemeinsames Pfarramt haben werde. Haushaltsmittel in Höhe von 30.000 Euro werden für die Jahre 2022 und 2023 angemeldet – „wir werden diese in der vorgesehenen Höhe eher nicht benötigen“, beruhigte Sandner sogleich. So muss die Gastherme im Pfarrheim Nußbach ersetzt werden, die Genehmigung des Erzbischöflichen Ordinariats liege nun vor. Ein beantragter Zuschuss wurde nun in Höhe von 3000 Euro bewilligt. Das Gremium hat dazu einstimmig die Arbeiten für den Austausch der Therme vergeben, ebenso notwendige elektrische Erneuerungen und die Malerarbeiten. Der Sanierungsfahrplan wird durch die Firma Prokunft erstellt und überwacht.

Zuschuss aus dem Bauförderfonds

Zu renovieren gilt es auch den Kirchturm Nußbach, was ebenfalls seitens des Erzbischöflichen Ordinariats genehmigt wurde. Der Zuschuss aus dem Bauförderfonds wurde mit 9200 Euro zugesagt. Die Joche der Glocken, Klöppel, Seile, die Steuerung und dazu gehörende Arbeiten werden durch einen Betrieb in Schonach erledigt.

Wechsel im Stiftungsrat

Der Stiftungsrat hat beschlossen, den Stromliefervertrag mit der EGT um zwei Jahre zu verlängern. Der Versorger habe attraktive Angebote gemacht, daher mache ein Wechsel zur kirchlich orientierten KSE keinen Sinn.

Anja Finkbeiner aus Gremmelsbach ist nach dem Ausscheiden von Roland Dieterle neu im Stiftungsrat.
Anja Finkbeiner aus Gremmelsbach ist nach dem Ausscheiden von Roland Dieterle neu im Stiftungsrat. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

In der jüngsten Pfarrgemeinderatssitzung wurde Anja Finkbeiner mit großer Mehrheit zum neuen Mitglied des Stiftungsrats gewählt. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Gerald Sandner, stellte zunächst fest, dass die zur Wahl Stehende alle Voraussetzungen erfülle. Da Roland Dieterle, dessen Ausscheiden aus dem Stiftungsrat nun ausgeglichen wurde, aus Gremmelsbach kommt, musste auch die Nachrückerin aus diesem Teil der Pfarrgemeinde kommen. Zudem muss es eine Katholikin sein, die das 18. Lebensjahr vollendet hat – dies alles trifft auf Anja Finkbeiner zu, wie Sandner sagte. Auch passe sie gut ins Gremium.