Triberg – Was brauchen wir im Haushaltsjahr 2022? In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats in Nußbach nahm dieses Thema einen breiten Raum ein. Wie auch in den vergangenen Jahren, konzentrierten sich die Mitglieder aufgrund der finanziellen Lage nur auf das Allernötigste.

Die vorgeschlagene Prioritätenliste enthielt die wichtigsten nötigen Anschaffungen. Zuerst nannte Nußbachs Ortsvorsteher Heinz Hettich die Fortführung des Breitbandausbaus in den Außenbezirken. Um die 400  000 Euro wird hier noch an Eigenanteilen fällig werden. Aber gerade diese Maßnahme ist äußerst wichtig und soll im nächsten Jahr durchgeführt werden.

  • Neuer Hochbehälter: In Nußbach soll ein neuer Hochbehälter für die Wasserversorgung entstehen, nun ist die Planung fertig und auch die Genehmigung wurde inzwischen erteilt. Jetzt ist die Ausschreibung an der Reihe. Auch das soll im Haushaltsjahr 2022 passieren.
  • Ortsstraßen im Fokus: Die Ortsstraßen beschäftigen alle Ortschaftsräte nicht erst seit diesem Jahr. Die meisten sind schon wiederholt geflickt und sehr marode. Hier hoffen alle, dass nächstes Jahr wieder zumindest ein Teil saniert werden kann und dementsprechend finanzielle Mittel bereitgestellt werden, natürlich ohne Grenzen nach oben.
  • Aussegnungshalle: Gelder für Malerarbeiten an der Aussegnungshalle auf dem Friedhof wurden im vergangenen Jahr schon beantragt und dann allerdings gestrichen. Auf diese Maßnahme wird nun wieder verwiesen.
  • Planungskosten: Auch die Planungskosten für die Ortsverwaltung stehen zum wiederholten Male auf der Liste. Hier gibt es jedoch eine Vereinbarung – wenn das Schulhaus verkauft ist, werden die Gelder hier verwendet.
  • Baumgräber: Beim derzeit bestehenden Raum für Baumgräber auf dem Nußbacher Friedhof sind nur noch sieben Plätze frei, hier ist eine Erweiterung dringend nötig. Vorgesehen ist ein weiteres Feld links neben der derzeitig bestehenden Anlage. Dieses soll genauso mit Stelen und Baum gestaltet werden.
  • Barrierefreiheit: Des Weiteren wäre noch einiges an der Barrierefreiheit in Nußbach zu tun. So am Eingang der Turnhalle und auch beim öffentlichen WC am Rathaus.
  • Wohnmobilstellplatz: Ein Anliegen von Rafael Kammerer ist weiterhin der Ausbau der Wohnwagenstellplätze in Nußbach. Hier wurde schon vor einiger Zeit ein Bauantrag gestellt, so Hettich hierzu. Doch diese Unternehmung musste zurückgezogen werden, da nicht alle Auflagen erfüllt werden konnten. Dieser Platz werde sehr gut beansprucht, sprach Thomas Mertens von seinen Beobachtungen, sehr oft hätten hier mehr als zehn Wohnmobile gestanden. Andreas Herdner wandte ein, man müsse sich hier erst um die Bewirtschaftung kümmern sowie um die Ver- und Entsorgung. Die Plätze müssten eingeteilt werden, an jedem Platz sollte Strom vorhanden sein. Einig war sich das Gremium, dieses Thema nicht aus den Augen zu verlieren. Ortsvorsteher Hettich teilte mit, dass inzwischen dort ein Mülleimer angebracht wurde.