Derzeit werden in Tribergs neuer Touristen-Attraktion Schwarzwälder Marken und Klischees modern aufbereitet, die in ungewohnter Form den Besuchern als willkommene Fotomotive dienen sollen. So kommen neben den in poppiger Kulisse aufgehängten Kuckucksuhren auch die Schwarzwälder Kirschtorte, Schwarzwälder Trachten und natürlich die Triberger Tracht zum Einsatz. Die Exponate sollen auf diesem Weg zu Botschaftern für die Region und speziell für Triberg werden.

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„Das Traditionelle mit dem Modernen verbinden, für das steht Triberg-Fantasy. Allein schon anhand der Motive können die Betrachter ohne Probleme die Fotos regional zuordnen, nämlich dem Schwarzwald beziehungsweise dem Black Forest, unter dessen Namen unsere Region ja weltweit bekannt wurde“, sagte Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold.

Zufallsfund

Und so wird die Ausstellung in diesen Tagen Zug um Zug um eine weitere Sehenswürdigkeit erweitert, welche die Schwarzwälder Landwirtschaft repräsentieren wird: ein historischer Traktor, ein Deutz Modell D 15. Durch Zufall entdeckte Arnold bei einer Firma für Landfahrzeuge und Landtechnik im Hochschwarzwald dieses antiquierte Gefährt, dessen Motor schadhaft und somit nicht mehr einsetzbar war. „Ich hatte mich sofort in dieses alte Vehikel verliebt und bat den Eigentümer, das üblicherweise in hellem Grün gehaltene Fahrzeug mit einem leuchtenden Pink-Farbton zu lackieren, was beim Verkäufer für Verwunderung sorgte“, erzählte Arnold.

Foto mit Trachtenträgern

Nachdem das außergewöhnliche Gefährt seinen endgültigen Platz in der Halle eingenommen hatte, schlüpften Nina Fleig von der Triberger Tourist-Information und Felix Arnold als Uhrenträger in die traditionelle Triberger Tracht und posierten auf dem farblich bestimmt einmaligen Bulldog. „Natürlich können die Besucher diesen Traktor zukünftig gerne besteigen und das Ruder, sprich Lenkrad, für individuelle Fotos in die Hand nehmen. Jeder wird dabei seinen Spaß haben“, versicherte Arnold.

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„Bei dieser Gelegenheit“, ließ der Stadtmarketingleiter wissen, „rückt die Öffnung unserer Indoor-Attraktionen in greifbare Nähe, denn im Schwarzwald-Baar-Kreis sinken bekanntlich die Inzidenzzahlen kontinuierlich.“